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München - Borussia Dortmund hat einen Mega-Deal für den nächsten Großangriff geschlossen. Am Freitag will der BVB daheim gegen Paderborn auch sportlich wieder jubeln.

Die Millionen für den nächsten Großangriff auf den FC Bayern München rollen bereits heran.

Zunächst aber muss Borussia Dortmund die schmerzhafte 0:4-Pleite beim Rekordmeister aus den Köpfen vertreiben - Lucien Favre setzt auf das Prinzip Verdrängung. (Bundesliga: Borussia Dortmund - SC Paderborn, Freitag, 20.30 Uhr im LIVETICKER)

"Es waren schwere zehn Tage. Ich will nicht mehr darüber sprechen", sagte der Trainer über die Folgen des Debakels in München, das ihm und seiner Mannschaft sämtliche Defizite schonungslos vor Augen geführt hatte. "Wir schauen nach vorn", betonte Favre: "Fertig!

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Puma-Deal katapultiert BVB in neue Sphären

Sportlich mögen vor dem Heimspiel gegen den bislang zu selten konkurrenzfähigen SC Paderborn Grautöne dabei sein, finanziell aber ziehen rosarote Wölkchen auf.

Eine Viertelmilliarde Euro soll der neue Vertrag mit dem Ausrüster Puma bis zum Jahr 2028 wert sein: Der Vorstoß in neue Dimensionen für den BVB, der seine jährlichen Einnahmen damit auf rund 30 Millionen Euro verdreifacht.

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verkündete die Einigung am Donnerstag voller Stolz: "Unsere Partnerschaft ist gewachsen und geht weit über eine normale Geschäftsbeziehung hinaus."

Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hält fünf Prozent der Aktienanteile am BVB, der sich dauerhaft in den Top 15 Europas positionieren will.

Dortmund mit großer Chance gegen Paderborn

Auch auf dem Platz soll möglichst schnell der Umschwung ins Plus gelingen. Schließlich könne "bis zum Winter alles wieder ganz anders aussehen", wie Nationalspieler Julian Brandt festhielt, "wir sind ja nicht komplett weg". Das Spiel am Freitag biete die ideale Möglichkeit, sich wieder in eine gute Position zu bringen.

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Besonders die erste halbe Stunde wird zeigen, wie tief dieses 0:4 sitzt und welche Verunsicherung es ausgelöst hat. "Wir hatten vor dem Spiel in München eine sehr gute Phase mit drei ganz wichtigen Siegen", sagte Mats Hummels bei bundesliga.de zur Erinnerung.

Klar, das München-Spiel "trübt natürlich den Eindruck, aber prinzipiell muss man sagen, dass die Wochen davor okay bis gut waren". Okay bis gut, aber dennoch unter dem offensiv formulierten Anspruch.

Das, sagt Hummels, liegt allerdings eher nicht am lausigen Auftritt in München, sondern an den Auswärtsspielen im Ganzen. "Wenn wir weiter auswärts so spielen, dann werden wir nicht Meister", warnte der Abwehrchef: "Punkt." 

Auswärtsschwäche quält BVB

Nach sechs Spielen auf des Gegners Plätzen liegt der BVB in der Auswärtstabelle mit sechs Punkten auf dem zehnten Rang. Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat aus fünf Spielen doppelt so viele Punkte geholt. Und der SC Paderborn? Einen.

Für die Dortmunder also sollte es ein Pflichtsieg sein, sehr wenig spricht für den Außenseiter. Zudem hat die Borussia seit fast 16 Jahren niemals am Freitagabend verloren (26 Spiele).

Verzichten muss der BVB auf Thomas Delaney, der mit einer Sprunggelenksverletzung für den Rest der Hinrunde ausfällt. 

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