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Kingsley Coman sieht noch viel Verbesserungspotential
Kingsley Coman sieht noch viel Verbesserungspotential © Getty Images
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Bayern-Star Kingsley Coman spricht über sein Verbesserungspotential, persönliche Saisonziele und ein leidiges Thema in der Vergangenheit.

In der aktuellen Saison gehört Kingsley Coman wieder zum Stammpersonal beim FC Bayern. Von 18 Pflichtspielen verpasste er nur zwei. Acht Scorerpunkte in 16 Partien sind ein ordentlicher Start in die aktuelle Spielzeit - und dennoch sieht der 23-jährige noch großen Verbesserungsbedarf.

"Werde nie der sein, der 50 Tore schießt"

Angesprochen auf die Effizienz im Strafraum in diesem Jahr erwidert Coman im Interview mit Le Parisien: "Ich habe daran gearbeitet, vor dem Tor präsenter zu sein und ich kreiere mehr Chancen. Dennoch sagt er auch: "Ich glaube aber nicht, dass ich jemals derjenige sein werde, der in einer Saison 30, 40 oder 50 Tore erzielt. Dieser Instinkt, ein Killer vor dem Tor zu sein, ist nicht angeboren bei mir, auch wenn ich daran arbeite."

"Ich möchte mein Spiel nicht komplett ändern"

Der Bayern-Star ist ambitioniert. Sein Torrekord von zwölf Treffern in einer Saison will er dieses Jahr brechen. Trotzdem ist er nicht bereit, seinen Spielstil anpassen: "Ich weiß, dass Statistiken sehr wichtig sind, aber ich möchte mein Spiel nicht komplett ändern und die ganze Zeit im Strafraum sein. Ich bin ein Flügelspieler, mein Ziel ist in erster Linie, Tore aufzulegen. Die Mannschaft muss homogen sein und es muss unterschiedliche Spielertypen geben."

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"Es war ein hartes Jahr"

Auch den verpassten WM-Triumph lässt der Flügelstürmer nochmal Revue passieren. Durch zwei Syndesmosebandrisse im vergangenen Jahr war ein Einsatz beim Weltturnier unmöglich. "Es war ein hartes Jahr, weil ich zwei Operationen hatte und zwei lange Zeiträume an Krücken ging", sagte Coman, der bei einer weiteren Verletzung kurzzeitig an ein Karriereende dachte.

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Wie sich nun herausstellte, nur eine unreife Überlegung. "Als ich zum zweiten Mal zurückkam, sagte ich, wenn ich mich wieder verletzten würde, höre ich mit dem Fußball auf – ich war emotional. Psychologisch war ich sehr schwach, aber glücklicherweise hielt das nicht lange an".

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