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Gladbach im Höhenflug! Max Eberl im Interview über Rose, Cuisance und Co.

Eberl: Das macht Thuram besonders

Lesedauer: 7 Minuten

Borussia Mönchengladbach ist Spitzenreiter in der Bundesliga. Im SPORT1-Interview spricht Max Eberl über Trainer Marco Rose - und schwärmt von zwei Spielern.

Borussia Mönchengladbach schwebt momentan auf Wolke sieben.

Nach elf Spieltagen grüßen die Fohlen in der Bundesliga von Platz 1 - und werden es angesichts des Vier-Punkte-Vorsprungs gegenüber Verfolger RB Leipzig auch nach dem kommenden Spieltag und dem Gastspiel bei Union Berlin (Bundesliga: Union Berlin - Borussia Mönchengladbach am Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) tun.

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Borussia Mönchengladbach führt auch nach dem 9. Spieltag die Tabelle der Bundesliga an. Am Niederrhein werden zumindest zarte Erinnerungen an die letzte Meistermannschaft wach © Getty Images
SPORT1 vergleicht die Fohlenelf der Saison 1976/77 mit der aktuellen Mannschaft von Trainer Marco Rose © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/Imago
TOR - WOLFGANG KNEIB: In seiner ersten Bundesligasaison startete der Hüne im Mönchengladbacher Tor gleich durch. Frisch vom SV Wiesbaden verpflichtet, gewann er das Duell gegen Uli Sude als Vertreter der langzeitverletzten Klublegende Wolfgang Kleff zwischen den Pfosten – und bestritt gleich alle 34 Ligaspiele. Wurde 1979 auch UEFA-Cup-Sieger mit dem VfL © Imago
YANN SOMMER: Der Schweizer braucht sich vor Kneib nicht zu verstecken. Zwar misst er nur 1,83 Meter, ist dem Meisterschlussmann aber in puncto Beweglichkeit, Reaktionsschnelligkeit und Spiel mit dem Fuß voraus. Schon im sechsten Jahr am Niederrhein. Die Zuverlässigkeit in Person © Getty Images
ABWEHR – FRANK SCHÄFFER: Der dunkel gelockte Innenverteidiger war sowohl auf beiden Manndeckerpositionen als auch im defensiven Mittelfeld eine wichtige Option während der glorreichen Mittsiebziger. War dreimal Meister und zweimal Uefa-Cup-Sieger mit der Borussia. Im letzten Meisterjahr 1977 mit 27 Einsätzen © Imago
MATTHIAS GINTER: Der Gladbacher Abwehrchef hat bereits eine beträchtliche Titelsammlung. Weltmeister, Confed-Cup-Sieger, DFB-Pokal- und Supercupsieger, Silbermedaillengewinner bei Olympia 2016. Der 28-malige Nationalspieler kann es vom Niveau mit Schäffer auf jeden Fall aufnehmen © Getty Images
WILFRIED HANNES: Technisch beschlagener Abwehrspieler, der lange bei der Borussia den Part des freien Mannes bekleidete. War zweimal deutscher Meister mit Gladbach und 1979 UEFA-Cup-Sieger. Vize-Weltmeister 1982. Umso bemerkenswerter, da er aufgrund eines Tumors früh ein Auge verloren hatte und mit einer Glasprothese spielte © Imago
NICO ELVEDI: Der Schweizer hat sich als Allzweckwaffe der Mönchengladbacher etabliert, kann auf jeder Position der Viererkette oder auch Dreierkette agieren, ist beidfüßig und kopfballstark. In dieser Saison in allen Partien mit dabei, am Wochenende gegen Frankfurt auch mit einem sehenswerten Treffer © Getty Images
BERTI VOGTS: Der damalige Kapitän der Borussia und auch der Nationalmannschaft machte die Abwehr der Borussia bevorzugt auf der rechten Seite dicht. Welt- und Europameister, fünfmal Meister, zweimal UEFA-Cup-Sieger, einmal DFB-Pokalgewinner und zweimal Fußballer des Jahres. Trotz seiner nur 1,68 Meter Körperlänge ein gefürchteter Zweikämpfer. Nicht der talentierteste, aber mit ungeheurem Biss © Imago
STEFAN LAINER: Gegen eine solche Vita sieht Borussias aktueller Rechtsverteidiger natürlich nicht gut aus. Doch der Österreicher ist in seiner ersten Saison am Niederrhein hochgeschätzt. In allen neun Ligaspielen mit dabei, traf einmal selbst und legte zwei Tore vor. Wie Vogts einer, der mit seiner Einstellung punktet © Getty Images
HANS KLINKHAMMER: Der linke Verteidiger spielte von 1972 bis 1980 am Bökelberg und war für seine Härte berüchtigt. Kam in der letzten Meistersaison 29 Mal zum Einsatz, blieb aber ohne eigenen Treffer. Dafür waren damals andere zuständig © Imago
OSCAR WENDT: Spielerisch ist der Schwede Klinkhammer deutlich überlegen. Und auch bezüglich der eigenen Treffer hat er Vorteile, am Sonntag erzielte er gegen Frankfurt sein erstes Saisontor. Seit 2011 in Mönchengladbach, auf der Linksverteidigerposition ist der 34-Jährige inzwischen eine Institution © Getty Images
MITTELFELD - ULI STIELIKE: War der Sechser und manchmal auch Libero der Meister 1977. Eine tragende Säule, die noch in jenem Sommer nach dem dritten Titelgewinn mit der Borussia zu Real Madrid wechselte und bis 1985 dort Stammspieler war. Europameister 1980, Vize-Weltmeister 1982. Von 1998 bis 2000 Co-Trainer des DFB-Teams, heute bei Tianjin Teda in China tätig © Imago
DENIS ZAKARIA: Der Antreiber im defensiven Mittelfeld hat sich in dieser Spielzeit gewaltig in den Vordergrund und auf die Zettel der europäischen Topklubs gespielt, nicht zuletzt wegen seiner beiden Treffer. Bringt seine starke Physis in seinem dritten Gladbacher Jahr nun beständig auf den Platz. Nicht unwahrscheinlich, dass er Stielikes Vorbild folgt und ab Sommer seine Karriere im Ausland fortsetzt © Getty Images
HERBERT WIMMER: Wurde von allen nur "Hacki" gerufen. Kam 1966 zur Borussia und blieb dort bis zum Ende seiner Profikarriere 1978. Ein Arbeiter, Dauerläufer auf der Achterposition, dazu ungemein torgefährlich, markierte 51 Tore und legte weitere 41 in seinen 366 Bundesligaspielen auf. Welt- und Europameister, UEFA-Cup-Sieger 1975 bei allen fünf Meistertiteln der Borussia dabei © Imago
FLORIAN NEUHAUS: Ist mit Wimmer schwer zu vergleichen. Technisch stark, mit reichlich Übersicht und durchaus auch Zug zum Tor gesegnet. Macht aber aus seinen Chancen noch zu wenig und derzeit auch eine kleinere Leistungsdelle durch. Bei konstanter Weiterentwicklung dennoch in absehbarer Zeit ein ernsthafter Nationalmannschaftskandidat © Getty Images
HANS-JÜRGEN WITTKAMP (r.): Geborener Gelsenkirchener, der 1971 vom FC Schalke 04 zur Borussia kam und im zentralen defensiven Mittelfeld zu Hause war. In der letzten Meistersaison mit fünf Toren in seinen 33 Einsätzen. Ein wichtiger Defensivstabilisator der oft so offensiv ausgerichteten Fohlenelf © Imago
CHRISTOPH KRAMER: Der Weltmeister von 2014 ist wieder wichtig in dieser Saison. Nachdem er zuletzt unter Dieter Hecking schlechte Karten hatte, kommt er unter Marco Rose wieder häufiger zum Einsatz und bringt seine strategischen Fähigkeiten ein. Als Führungsspieler nach wie vor meinungsstark © Getty Images
RAINER BONHOF: War der Spiellenker der Borussia von 1977, wo er im Gegensatz zur Nationalmannschaft zentral spielen durfte. Spielerisch und abschlussstark, mit satten 60 Treffern und 18 Vorlagen in 319 Bundesligapartien für den VfL, mit dem der Welt- und Europameister vier Meistertitel holte, dazu Pokal und UEFA-Pokal. Später mit Valencia auch spanischer Cupsieger. Den folgenden dreijährigen Abstecher nach Köln haben die Borussen ihrem Vize-Präsidenten längst verziehen © Imago
LASZLO BENES: Der technisch beschlagene Slowake, 2016 aus Zilina gekommen, drohte am Niederrhein zum ewigen Talent zu verkommen. Erst seine Leihe zu Holstein Kiel im Vorjahr brachte ihn deutlich voran. Unter Rose in acht von neun Spielen dabei und mit drei Torvorlagen. Sein zweites Bundesligator ist nach den jüngsten Vorstellungen nur noch eine Frage der Zeit © Getty Images
HORST WOHLERS: Obwohl gelernter zentraler Mittelfeldspieler half Wohlers bei der Borussia auch auf den Außenbahnen aus. Antrittsschnell, trickreich, aber keiner, der sich um Dreckarbeit gedrückt hätte. War am Titelgewinn 1977 mit zwei Treffern in 27 Einsätzen beteiligt, wurde auch 1976 mit Gladbach Meister, dazu 1979 UEFA-Cup-Sieger, ehe er zu 1860 München und später nach Bielefeld wechselte © Imago
PATRICK HERRMANN: Borussias Stehaufmännchen. Immer wieder lange verletzt, dann fast abgegeben – und dann mit Leistungen, die ihn der Nationalmannschaft nahe bringen. In diesem Jahr hat der Außenstürmer auch schon wieder zwei Treffer und eine Vorlage aus sechs Partien zu Buche stehen. Effektiver als Wohlers damals, doch der Vergleich hinkt etwas, weil Herrmann deutlich offensiver zum Einsatz kommt © Getty Images
ANGRIFF - ALLAN SIMONSEN: Der schmächtige Däne kam 1972 von Vejle BK, sah aus, als könne er kein Wässerchen trüben und avancierte am Bökelberg zum kontinentalen Superstar. 1977, nach seiner dritten deutschen Meisterschaft und dem Einzug ins Landesmeister-Finale, wurde der Flügelstürmer zu Europas Fußballer des Jahres gekürt. Ging nach dem zweiten UEFA-Cup-Sieg 1979 zum FC Barcelona © Imago
LARS STINDL: Kommt als offensiver Freigeist mit überraschenden Laufwegen Simonsen aus der aktuellen Mannschaft gemeinsam mit Raffael wohl noch am nächsten. Ist nach langer Verletzungspause gleich wieder wichtig, mit dem Europa-League-Ausgleich in Rom und einer Torvorlage in der Liga. Der Kapitän dürfte im weiteren Saisonverlauf mehr Einsätze bekommen als Raffael, dessen Zeit im Borussia-Park sich langsam dem Ende zuneigt © Getty Images
HORST KÖPPEL: Der Schwabe fand über den VfB 1968 den Weg an den Niederrhein, wo er unter Trainer Hennes Weisweiler als Teil der legendären Fohlen-Elf zum Titelsammler avancierte: Trug bei allen fünf Meisterschaften das VfL-Trikot, dabei kehrte er zwischenzeitlich von 1971 bis 1973 zum VfB zurück. In Gladbachs letzte Meistersaison erzielte der flinke und technisch starke Stürmer in 22 Spiele drei Tore © Imago
BREEL EMBOLO: Flink und technisch beschlagen ist auch der Schweizer, noch dazu körperlich robust - und vor allem aktuell wieder fit. Nach einer von Verletzungen geprägten Zeit bei Schalke, wagte der 22-Jährige im Sommer einen Neustart. Mit drei Toren in den ersten neun Spielen hat er seinen Teil zum Gladbacher Höhenflug beigetragen - und er weiß wie man Titel holt: Mit Basel gewann er von 2014 bis 2016 drei Meisterschaften in Serie © Getty Images
JUPP HEYNCKES: Der gebürtige Gladbacher spielte - abgesehen von drei Jahren in Hannover - hauptsächlich für seine Borussia. In 407 Pflichtspielen traf der vielseitige Mittelstürmer 291 Mal, in seiner vorletzten Spielzeit wurde er 1977 zum vierten Mal Meister, erzielte in 20 Spiele 15 Tore, verletzungsgeplagt musste Heynckes ein Jahr darauf seine Karriere beenden - und startete eine erfolgreiche Trainerlaufbahn © Imago
ALASSANE PLEA: Der Franzose wechselte vor einem Jahr vom OGC Nizza an den Niederrhein, erzielte in seiner ersten Saison in 34 Spielen zwölf Tore - nicht ganz die Trefferquote eines Jupp Heynckes. Aber mit aktuell vier Saisontoren ist er zusammen mit Marcus Thuram bester Gladbacher Schütze © Getty Images
KARL DEL'HAYE: Der nur 1,65 große "Kalle" Del'Haye wechselte 1974 aus seiner Geburtsstadt Aachen nach Gladbach, spielte sich als Rechtsaußen in die Herzen der Fans, die ihm seinen Wechsel zu den Bayern 1980 allerdings übel nahmen. Dort floppte der erste Millionen-Transfer (1,265 Mio. Mark) der Bundesliga-Geschichte allerdings © Imago
MARCUS THURAM: In Sachen Ablösesumme hat der Sohn von Frankreichs Weltmeister Lilian Thuram Del'Haye mehrfach in den Schatten gestellt. Der 22-Jährige kam vor der Saison für 9 Millionen Euro aus Guingamp. In seinen ersten neun Spielen traf er bereits vier Mal © Getty Images
UDO LATTEK: Übernahm 1975 Weisweilers legendäre Fohlenelf und führte sie zu zwei Meisterschaften in Folge. 1977 scheiterte er mit seinem Team im Europapokal der Landesmeister erst im Finale am FC Liverpool. Mit insgesamt acht Meistertiteln ist Lattek bis heute der erfolgreichste Vereinstrainer im deutschen Fußball © imago
MARCO ROSE: Davon ist der gebürtige Leipziger noch ein gutes Stück entfernt. Kam im Sommer aber immerhin mit der Empfehlung von zwei Meistertiteln in Österreich mit Red Bull Salzburg. Das Engagement in Gladbach ist für den 43-Jährigen die erste Trainerstation im deutschen Profifußball © Imago

Einer der Hauptverantwortlichen des Gladbacher Aufschwungs ist Max Eberl. Der Sportdirektor hat nicht zuletzt mit seinen Transfers im Sommer (Trainer Marco Rose, Marcus Thuram, Stefan Lainer, Breel Embolo) für Euphorie rund um den Borussia-Park gesorgt.

Im SPORT1-Interview erklärt Eberl die Erfolgsformel der Borussia, wie sich Matthias Ginter zum Abwehrchef aufgeschwungen hat, und warum Michael Cuisance besser in Gladbach geblieben wäre.

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Max Eberl über...

Matthias Ginter:

"Dass Matzes erstes Länderspieltor hier im Borussia Park passiert, das ist schon außergewöhnlich. Es war auch außergewöhnlich schön und für einen Innenverteidiger eher untypisch, dass man aus einer Flanke aus dem Spiel heraus vorne im Zentrum auftaucht. Man hat schon geschmunzelt und gelacht, sich aber auch sehr gefreut. Mit dem Wechsel von Dortmund nach Mönchengladbach hat er sich entschieden, einen Entwicklungsschritt zu gehen. Er wollte zu einem Verein gehen, wo seine Position wirklich die eines Innenverteidigers ist. Das hat er bei uns bekommen. Er hat dann in den letzten Jahren schon Entwicklungsschritte genommen und war auch bei Dieter Hecking in der letzten Saison schon mehr Führungsspieler. Er ist 25 und hat schon weit mehr als 200 Bundesligaspiele gemacht, Europapokalspiele, Länderspiele, schon viele Titel geholt und jetzt macht er sein erstes Tor. Man sieht, dass seine Entwicklung definitiv noch weitergeht."

taktische Flexibilität unter Marco Rose:

"Es ist der Trainer, der das vorgibt. Wir spielen ja nicht zum Spaß, das ist wirklich trainiert und geübt. Marco Rose bereitet jedes Spiel sehr akribisch vor, mit unterschiedlichsten Möglichkeiten, wie wir das Spiel angehen können. Aber die Grundprinzipien bleiben die gleichen, egal ob mit Dreier- oder Viererkette - nämlich unsere Aktivität. Das ist Marco Rose, das verkörpert er. Ob es jetzt den Titel "Rose-Fußball" bekommt, das wird ihn wenig interessieren. Ich würde das System, das sieht Marco auch so, auch nicht zu hoch hängen. Ja, es wird trainiert, aber tatsächlich ist es die Umsetzung der Spieler auf dem Platz."

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den Trainerwechsel:

"So eine Entscheidung war fußballuntypisch. Normalerweise trifft man so eine Entscheidung nicht, wenn man sehr erfolgreich ist. Platz 5 und Europa ist ein großer Erfolg für Borussia Mönchengladbach. Ich war mit Dieter Heckings Leistung hochzufrieden und sehr erfreut, dass wir etwas Großes geschaffen haben mit der Qualifikation für die Europa League. Um in Zukunft konkurrenzfähig zu sein gegen die Übermächtigen in der Bundesliga, mussten wir einen kreativen, aber auch unbequemen Weg gehen. Und der unbequeme Weg war es, so eine Entscheidung zu fällen. Ich war relativ schnell davon überzeugt, auch wenn die Ergebnisse noch nicht da waren, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich habe gesehen, was im Trainingslager passiert ist, und ich habe gesehen, was die Idee von Marco ist. Ich habe gehofft, dass die Spieler es schnell annehmen. Ich wusste, dass wir eine lernwillige Mannschaft haben, die da Lust drauf hatte - und dementsprechend war die Symbiose relativ schnell zu sehen. Natürlich dauert das ein Stück weit, natürlich braucht das etwas Zeit. Aber dass es jetzt so schnell geht und so gut passt, das freut mich sehr. Überzeugt war ich vom ersten Tag."

die Tabellenführung:

"Natürlich ist es schön. Jetzt sind wir seit sechs Wochen auf Tabellenplatz 1 und haben es mit Leistung immer wieder unterstrichen. Wir haben auch immer wieder dem Druck Stand gehalten, dass andere Mannschaften vorgelegt haben und wir nachlegen mussten. Das haben wir immer wieder mit Bravour getan. Natürlich wird es den einen oder anderen Rückschlag geben. Aber wenn wir es schaffen, dieses Niveau zu halten, dann werden wir wahrscheinlich mehr Spiele gewinnen als verlieren."

SPORT1 News zeigt das Eberl-Interview sowie die aktuellen Themen aus dem Fußball und weiteren populären Sportarten - ab 23.30 Uhr LIVE im TV und STREAM

die Entwicklung von Marcus Thuram:

"Wir haben in der Offensive etwas Neues machen wollen. Mit ihm haben wir komplett zugelegt: was Körperlichkeit betrifft, was Schnelligkeit betrifft, was Dribblings betrifft, was Toreschießen betrifft, was diesen Typen betrifft. Er ist von Anfang an ein unfassbar lustiger und offener Typ gewesen, der in der Kabine sehr viel Spaß und Freude verbreitet, aber auch sehr professionell arbeitet. Diese Kombination macht es aus. Es ist schön, wenn du als Stürmer zu einem neuen Verein kommst, direkt im Pokalspiel triffst, direkt in der Bundesliga, nachdem er ja das erste Mal auf der Bank gesessen hat, gegen Düsseldorf einen Doppelpack schnürst. Da wächst man natürlich als Stürmer."

Bereits sieben Spieltage konnten sich die Sommer-Neuzugänge in der Bundesliga beweisen. SPORT1 checkt alle 18 Bundesligisten und erklärt, wer sich wirklich verstärkt hat © SPORT1-Montage: Getty Images/iStock
SC PADERBORN: Obwohl der SCP kaum Ausgaben zu verzeichnen hat, kam reichlich Qualität an die Pader: Cauly Oliveira Souza, Streli Mamba (im Bild) und Jannik Huth wiesen ihre Qualität schon zum Bundesligastart nach © Getty Images
Am Deadline Day kam zudem U21-Nationalspieler Abdelhamid Sabiri ablösefrei von Huddersfield Town © Mpx Images
Obwohl Paderborn spektakulären Angriffsfussball spielt, sind die Ostwestfalen defensiv oft unbeholfen. 19 Gegentore stehen bei ihnen auf dem Konto. Rein von der Qualität her reicht der Kader nicht für Bundesliga-Ansprüche © Getty Images
1.FC KÖLN: Die Kölner Aufstiegsmannschaft wurde größtenteils zusammengehalten, es wurde sich punktuell verstärkt. Doch Armin Vehs Verpflichtungen zünden bisher nicht alle. Die Abgänge von Johannes Geis, Matthias Lehmann und Salih Özcan rissen ein Loch ins zentralen Mittelfeld. Dieses wurde jedoch mit Ellyes Skhiri (im Bild) und Birger Verstraete gut geschlossen © Imago
Skhiri überzeugte bislang, bewies seine Qualitäten. Seine Laufbereitschaft in der Mittelfeldzentrale macht ihn derzeit unverzichtbar. Bis zu seiner Meniskus-OP war Birger Verstraete (im Bild) im defensiven Mittelfeld gesetzt. Nun muss er seinen Platz in der Startelf erst wieder finden © Getty Images
Sebastiaan Bornauw und Kingsley Ehizibue (Bild) haben sich schnell akklimatisiert und sind klare Verstärkungen. Mit Kingsley Schindler kam zudem ablösefrei einer der besten Spieler der letzten Zweitliga-Saison. Trotz Startschwierigkeiten erhält Schindler auf der rechten Außenbahn den Vorzug vor Marcel Risse, blieb bisher allerdings ohne direkte Torbeteiligung. Der Kader entspricht dem eines Bundesligisten, zeigen konnten die Domstädter dies bislang nur begrenzt © Getty Images
UNION BERLIN: Der Aufsteiger hat gewaltig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Durch einige prominente Neuzugänge, wie Christian Gentner, Neven Subotic (Bild) und Anthony Ujah, ließ Union in der Sommerpause aufhorchen.Zwar wurden fast alle zu Stammspielern, um ihre alte Form zurück zu erlangen, fehlt aber noch Einiges © Getty Images
Mit BVB-Schreck Marius Bülter, Robert Andrich, Marcus Ingvartsen (Bild), Sheraldo Becker und Keven Schlotterbeck schafften es fünf weitere Neuzugänge sofort in die Startelf © Getty Images
Ob Union mit einem 33 Spieler großen Kader konkurrenzfähig sein kann, wird sich zeigen, aktuell zündet keiner der Neuzugänge so richtig. Der Kader wirkt zu aufgebläht. Union steht in seiner ersten Bundesligasaison mit vier Punkten aktuell auf Rang 16 © Getty Images
FORTUNA DÜSSELDORF: Für wenig Geld hat die Fortuna ihren Kader sinnvoll verstärkt. Lutz Pfannenstiel setzte dabei verstärkt auf ablösefreie Transfers und Leihgeschäfte. Als Raman-Nachfolger präsentierte Düsseldorf einen Rekordtransfer: Nana Ampomah kam für vier Millionen Euro von Waasland-Beveren. Ampomah stand bislang allerdings erst drei Mal für die Fortuna auf dem Feld © Getty Images
Lewis Baker, Zack Steffen, Erik Thommy oder Kasim Adams stehen wohl eher für Qualität auf Zeit, allerdings nicht für langfristige Planung. Vor allem den starken Steffen, Leihtorwart von Manchester City, werden die Düsseldorfer kaum halten können. Reicht es erneut zum Klassenerhalt? Aktuell sieht es eng aus, obwohl die Mannschaft auf dem Papier konkurrenzfähig zu sein scheint © Getty Images
FC AUGSBURG: Auf der Zugangsseite war viel los im beschaulichen Augsburg: Mit Tomas Koubek hat sich der FCA auf der Torwartposition neu aufgestellt. Der Torhüter war mit 7,5 Millionen Euro Ablösesumme der teuerste Neuzugang des Sommers. Bisher war der Tscheche im FCA-Spiel aber vor allem ein Unsicherheitsfaktor © Getty Images
Von den Neuen haben sich bisher lediglich Florian Niederlechner und Ruben Vargas präsentiert. Mittelstürmer Niederlechner erzielte vier der acht Tore für die Augsburger. Vargas entwickelte sich auf der Position des Linksaußen zum Stammspieler und traf neben Niederlechner drei Mal. Die Neuzugänge Carlos Gruezo und Marek Suchy kamen bislang nur drei Mal zum Einsatz © Getty Images
Nach dem schlechten Start wurde in der Defensive noch einmal aufgerüstet, mit Stephan Lichtsteiner, Felix Uduokhai und Tin Jedvaj drei Abwehrspieler geholt. Doch viel ausrichten konnte man nicht. Augsburg steht aktuell auf dem 14. Platz. Der durchaus namhaft besetzte Kader muss zusammenfinden, vor allem die Abwehr präsentiert sich noch sehr ungeordnet © Getty Images
MAINZ 05: Kein Spieler, der die Mainzer im Sommer Ablöse gekostet hat, ist älter als 23. Mit Edimilson Fernandes gelang die Verpflichtung eines namhaften Spielers, außerdem wurde Linksverteidiger Aarón Martin fest verpflichtet. Fernandes sicherte sich bislang einen Stammplatz im Mainzer Mittelfeld. Der Spanier Aarón musste aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich zuletzt passen © Getty Images
Auch Jeremiah St. Juste (im Bild) und Ronael Pierre-Gabriel passen ins Mainzer Konzept. St. Juste hat seine Klasse in sechs Spielen mit einem Tor bereits bewiesen, Pierre-Gabriel wurde bislang erst zwei Mal eingesetzt. Der langfristige Ausfall von Dong-Won Ji wurde mit Rückkehrer Adam Szalai aufgefangen. Auch wenn der Ungar leistungstechnisch noch Luft nach oben hat © Getty Images
Im Hier und Jetzt fehlt wohl der eine oder andere erfahrene Profi, der mit Niederlagen umzugehen weiß. Der Mainzer Kader ist womöglich zu grün hinter den Ohren © Getty Images
TSG 1899 HOFFENHEIM: Mit Rekordeinkauf Diadie Samassékou (12 Mio.), Robert Skov und Ihlas Bebou kamen einige talentierte Neuzugänge. Diese waren auch nötig, verließen mit Joelinton, Nadiem Amiri und Kerem Demirbay drei Hochkaräter den Verein. Bebou verstärkt bislang die rechte Sturmseite gut und etablierte sich zum Stammspieler unter Neu-Trainer Alfred Schreuder © Getty Images
Samassékou und Skov kamen noch nicht so recht zum Zug. Rückkehrer Sebastian Rudy (Bild) und Konstantinos Stafylidis kannten die Liga bereits. Mittelfeldroutinier Rudy wurde im Kraichgau wieder zum Stammspieler und überzeugte in allen sieben Partien mit einem Tor. Als Lohn gab es das Comeback in der Nationalelf. Stafylidis stand bislang nur vier Mal in der Startelf © Getty Images
Auch der Däne Skov überzeugt bislang, konnte sich aber nur mit zwei Assists belohnen. Vor allem die Offensive wirkt nach dem langfristigen Ausfall von Andrej Kramaric (Knieverletzung) schwächer besetzt als im Vorjahr, insgesamt erzielten die Kraichgauer bislang nur sechs Tore. Das zeigt sich auch am Tabellenplatz © Getty Images
WERDER BREMEN: Mit Max Kruse hat die Schlüsselfigur der vergangenen Spielzeit die Hanseaten verlassen.Die Zugänge von Niclas Füllkrug und Marco Friedl (nach Leihe fest verpflichtet) standen schon früh fest, spät im August kamen noch Ömer Toprak, Michael Lang und Leonardo Bittencourt auf Leihbasis © Getty Images
Die Vorbereitung war für Füllkrug zum Vergessen, erst zum Saisonstart fand er sich langsam ein. In fünf Spielen konnte er mit zwei Toren und einer Vorlage bislang seine hohe Ablösesumme rechtfertigen. Doch dann riss er sich das Kreuzband. Toprak sollte die Lücke in der Abwehr schließen, fiel aber gleich wieder aus. Aktuell kommt der Türke bislang nur auf drei Spiele © Getty Images
Trotz der Zugänge wirkt der Kader aufgrund der enormen Verletzungsprobleme zu klein. Werder muss auf die schnelle Genesung von Osako und Co. hoffen, sonst ist der Traum von der Europa League unrealistisch. Sind alle Spieler fit, kann der SVW einen extrem starken Kader vorweisen © Getty Images
HERTHA BSC: Trotz neuer Millionen durch den Verkauf von Valentino Lazaro an Inter Mailand agierte Michael Preetz vorsichtig auf dem Transfermarkt. Der größte Coup dürfte die erneute Leihe von Marko Grujic gewesen sein. Der Serbe überzeugte bislang und traf in acht Spielen bereits zweimal © Getty Images
Die gewohnte Zurückhaltung legte Manager Michael Preetz auch beim Transfer von Dodi Lukebakio ab. Für den Belgier flossen satte 20 Millionen Euro nach Watford. Auch wenn der Rechtsaußen noch nicht an die Leistung aus der vorherigen Saison bei der Fortuna anknüpfen konnte, gelang ihm jedoch ein Tor in sieben Spielen © Getty Images
Der 22 Jahre alte Mittelfeldmann Eduard Löwen war bislang der klassische Reservist und kam nur auf 44 Spielminuten. Last-Minute-Leihe Marius Wolf steigert die Qualität der Hauptstädter. In seinen fünf Einsätzen konnte sich der Rechtsaußen sogar mit einem Treffer belohnen © Getty Images
EINTRACHT FRANKFURT: Die Eintracht hat einen spektakulären Transfersommer hinter sich: Manager Fredi Bobic gab seine komplette Sturmreihe (Jovic, Haller, Rebic) ab und erhielt dafür über 100 Millionen Euro. Die Leihspieler Martin Hinteregger, Sebastian Rode und Kevin Trapp wurden fest verpflichtet, auch André Silva, Bas Dost, Djibril Sow und Dominik Kohr kamen © Getty Images
Fehlende Fitness und muskuläre Probleme hindern Dost aktuell am Durchstarten. Zwei Tore in nur 163 Bundesliga-Minuten zeigen jedoch, was er kann. Silva hat sich sportlich bislang deutlich reibungsloser bei der SGE eingefügt. Drei Tore in vier Bundesliga-Partien können sich sehen lassen. Der 20-jährige Joveljic deutete sein Potenzial bereits an, braucht aber noch Zeit © Getty Images
Sow setzt immer wieder Akzente in der Offensive und lieferte drei Torvorlagen in sieben Pflichtspielen. Im defensiven Mittelfeld überzeugt Dominik Kohr mit seiner körperlichen Spielweise © Getty Images
BORUSSIA DORTMUND: Der aufgeblähte Kader der Borussia wurde vor allem im Laufe des Augusts deutlich entschlackt: Reservisten wie Philipp, Kagawa, Toprak oder Schürrle wurden abgegeben, die einzigen beiden schmerzhaften Abgänge sind Pulisic und Diallo. Der BVB hatte seine Einkaufsliste früh abgearbeitet © Getty Images
Mit Thorgan Hazard, Nico Schulz, Julian Brandt und dem fest verpflichteten Paco Alcácer kamen klare Verstärkungen. Auch Innenverteidiger Mats Hummels kehrte von den Bayern zurück. Der Kader ist ausgeglichen und stark besetzt, mit Alcácer steht allerdings nur ein Stürmer vom Typ Knipser im Aufgebot © Getty Images
Die Borussia hat sich mit viel Qualität in der Breite verstärkt. Auf dem Papier hat der BVB einen Kader mit Meister-Potenzial, auch wenn die Mannschaft dies aktuell nur in Ansätzen zeigt. Der BVB hat vor allem in der Abwehr Probleme und ließ zuletzt in 5 Ligaspielen 9 Punkte liegen © Getty Images
BAYER 04 LEVERKUSEN: Der Abgang von Julian Brandt tat weh, sein Nachfolger Moussa Diaby (für 15 Millionen von PSG) braucht allerdings noch Zeit. Der 20 Jahre alte Franzose kam bislang nur auf 64 Spielminuten und war eher ein Backup © Getty Images
Die Mittelfeldakteure Nadiem Amiri (Bild) und Kerem Demirbay bringen mit ihrer Ballsicherheit das Rüstzeug mit und sind wichtige Puzzleteile im System von Peter Bosz geworden. Auch wenn beide bislang noch nicht trafen, waren sie unter Bosz oft gesetzt © Getty Images
Lediglich in der Abwehr der Werkself hapert es noch. Daran konnte bislang auch Linksverteidiger-Neuzugang Daley Sinkgraven nichts ändern. Der 24-Jährige kam von Ajax Amsterdam an den Rhein. Er durfte aber bislang auch nur zwei Mal das Trikot der Werkself überstreifen © Getty Images
SCHALKE 04: Für Neuzugänge wurden auf Schalke rund 30 Millionen Euro in die Hand genommen. Mit Benito Raman kam einer der Aktivposten der letzten Saison von Fortuna Düsseldorf. Er passt gut zum Stil von Trainer David Wagner, doch muss er sich noch beweisen. Zuletzt musste er wegen Sprunggelenkproblemen aussetzen © Getty Images
Der erst 19 Jahre alte Ozan Kabak soll künftig die Innenverteidigung stabilisieren. Durch eine Verletzung im Training wurde er jedoch zunächst ausgebremst und verpasste drei Spiele. Er kommt bislang nur auf 12 Einsatzminuten, aber aktuell funktioniert es ja auch ohne ihn ziemlich gut auf Schalke © Getty Images
Mit Markus Schubert holte Schalke ein junges Torwart-Talent ablösefrei von Dynamo Dresden. Schubert war dort Stammspieler und ist Teil der U21-Nationalelf. Schalke hat einen super Backup auf der Torwartposition, der sein Können aber bislang noch nicht unter Beweis stellen durfte © Imago
RB LEIPZIG: Die Sachsen haben keinen Leistungsträger verloren. Die Neuzugänge wurden allesamt nach der Klub-Maxime "jung und entwicklungsfähig" ausgewählt. Mittelfeldmann Christopher Nkunku von PSG überzeugte bereits, konnte sich schon mit zwei Toren belohnen und kam auch in der Champions League gegen Benfica und Olympique Lyon zum Einsatz © Getty Images
Mittelstürmer Patrik Schick und Linksaußen Ademola Lookman (Bild) konnten sich in den wenigen Einsatzminuten, die sie hatten, bislang nicht durchsetzen. Doch sie werden ihre Einsatzzeiten noch bekommen © Getty Images
Mittelfeldmann Hannes Wolf fällt mit einer Bein-Operation noch lange aus. Ersatztorhüter Philipp Tschauner und Innenverteidiger Ethan Ampadu (Bild) kamen noch zu keinem Einsatz © Getty Images
SC FREIBURG: Bei den Breisgauern ist im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ein großer Ausverkauf ausgeblieben. Das Team von Christian Streich wurde im Kern zusammengehalten und mit jungen Talenten und erfahrenen Profis verstärkt. Dazu wurde Vincenzo Grifo für sieben Millionen aus Hoffenheim zurückgeholt . Der italienische Nationalspieler kennt den Klub ebenso wie Jonathan Schmid bereits aus der Vergangenheit © Getty Images
Grifo hat den Sprung zum Stammspieler bislang allerdings noch nicht geschafft. In fünf Partien kam er lediglich auf 137 torlose Einsatzminuten. Schmid (Bild) hingegen stand in allen Partien auf dem Platz und traf bereits zwei Mal © Getty Images
Luca Itter (kam aus Wolfsburg) ist eher eine Investition in die Zukunft. Auch der Südkoreaner Woo-yeong Jeong, der von Bayern II kam, gilt als solche. Der 25 Jahre alte Rechtsaußen Chang-hun Kwon (Bild) verbreitert den Kader weiter und stand anders als sein Landsmann bereits zwei Mal für die Breisgauer auf dem Platz. In der Partie gegen den SC Paderborn belohnte er sich zudem mit einem Treffer © Getty Images
FC BAYERN MÜNCHEN: Die Transfers von Lucas Hernández (links) und Benjamin Pavard (rechts) waren schon seit Monaten klar. Pavard verpasste bislang noch keine Bundesliga-Minute. Hernández debütierte dagegen erst am 2. Spieltag auf Schalke und stand bislang sieben Mal für die Bayern auf dem Platz. Gemeinsam mit Niklas Süle bildet Hernández allerdings ein starkes Innenverteidiger-Duo mit großer physischer Präsenz © Getty Images
Als Flügelspieler wurde Ivan Perisic (links) für ein Jahr von Inter Mailand ausgeliehen, Philippe Coutinho (rechts) kam für ein Jahr vom FC Barcelona. Beide Spieler überzeugten bereits, trafen je zwei Mal für den deutschen Rekordmeister © Getty Images
Youngster Michael Cuisance wechselte von Borussia Mönchengladbach an die Isar. Bislang kam der 20-Jährige allerdings im Mittelfeld nur auf 30 Spielminuten in zwei Spielen. Cuisance ist ein Perspektivspieler, genau wie der ein Jahr jüngere Fiete Arp. Arp hat großes Potenzial, stellt aber aktuell keine wirkliche Konkurrenz für Robert Lewandowski dar © Getty Images
VfL WOLFSBURG: Die Wölfe gaben keinen einzigen Stammspieler ab.Auf der Zugangsseite präsentierte sich Xaver Schlager schnell als Verstärkung. Der Österreicher muss nach einem Knöchelbruch allerdings lange pausieren. Bitter für den VfL! © Getty Images
Der Schweizer Kevin Mbabu (im Bild) kam hingegen bislang nur auf 116 Minuten in insgesamt drei Kurzeinsätzen. Auch Paul Otávio lief in der aktuellen Saison noch kein einziges Mal für die Wölfe auf und dient lediglich als Ergänzung. Linksaußen Joao Victor kam dagegen auf acht Einsätze wettbewerbsübergreifend © Getty Images
Mit der Leihe von Lukas Nmecha gelang ein kleiner Coup. Allerdings konnte der Mittelstürmer, der aktuell mit einer Gehirnerschütterung pausieren muss, in vier Spielen noch kein Tor erzielen. Trotzdem läuft bei den Wölfen alles rund. Auch der neue Trainer Oliver Glasner scheint gut zum Verein zu passen © Getty Images
BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: Die Fohlen sind aktuell Tabellenführer. Einen großen Anteil daran haben die Neuzugänge, die vorne für Torgefahr und hinten für Stabilität sorgen. Stefan Lainer folgte Trainer Marco Rose aus Salzburg an den Niederrhein und überzeugte bisher, fällt nun aber mit einem Kapselbandriss im linken Sprunggelenk für mehrere Wochen aus © Getty Images
Auch Breel Embolo ist mit drei Treffern vielversprechend gestartet. Er präsentierte sich deutlich kaltschnäuziger als im Schalke-Dress © Getty Images
Neuzugang Marcus Thuram überzeugt ebenfalls. Der Sohn von Weltmeister Lilian Thuram bewies bereits seine Torgefahr - vier Tore in zehn Spielen. Linksverteidiger Ramy Bensebaini kam bislang erst auf vier Kurzeinsätze. Max Grün ist lediglich dritter Torwart hinter Yann Sommer und Tobias Sippel © Getty Images

den Wechsel von Michael Cuisance zum FC Bayern:

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"Das haben wir ihm drei Monate gesagt, dass er besser hier geblieben wäre, da er in Gladbach einen Verein gefunden hatte, wo er sich entwickeln kann. Er hatte eine großartige Entwicklung genommen. Er hatte in der letzten Saison eine Saison, die für junge Spieler nicht überraschend ist, wo auch einmal die Erwartungshaltung so groß ist, dass er seine eigene Erwartung nicht erfüllen kann. Er hat dann weniger Einsätze gehabt, was für mich aber völlig normal ist in der Entwicklung eines Spielers. Er hat trotzdem dann in Summe 50 Spiele gehabt, als 19-Jähriger, was außergewöhnlich ist in der Bundesliga. Er hat sich damit aber nicht zufrieden geben wollen und für sich andere Ziele im Kopf gehabt. Diese hat er jetzt verfolgt. Er besaß großes Potenzial. Für uns war es dann eben ein Punkt, wo wir gesagt haben: Dann lieber einen sauberen Kader haben - und deswegen haben wir die Entscheidung gefällt."

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... den Abschied von Uli Hoeneß als Bayern-Präsident:

"Als Fußballpersönlichkeit wird er mir fehlen. Ich habe einen persönlichen Draht zu ihm und ich denke, diesen werden wir auch aufrechterhalten, als Bekannte. Freunde ist vielleicht zu weit gegriffen. Ein Begleiter, den ich natürlich schon sehr, sehr lange kenne. Anfang der 80er habe ich meine Karriere bei Bayern in der Bambini-Mannschaft begonnen. Ich durfte dann sehen, wie dieser Verein gewachsen ist und groß wurde - zu einer Weltmacht geworden ist im Fußball. Das ist das Werk von Uli Hoeneß, deswegen werden wir alle im deutschen Fußball Uli Hoeneß vermissen, als große Persönlichkeit und Verfechter seines Vereins. So wie er angekündigt hat, wird er uns nicht verloren gehen. Er wird immer als Experte gefragt werden, wenn Probleme im Fußball sind. Da ist er der Erste, der bereitstünde zu helfen. Ich werde einen tollen Ratgeber behalten, wenn ich ein Problem habe."