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Beim Duell zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund stehen die Trainer Jürgen Klinsmann und Lucien Favre im Fokus. Für den BVB-Coach steht viel auf dem Spiel.

Comeback für Jürgen Klinsmann, möglicher Abschied für Lucien Favre!

Die beiden Cheftrainer ziehen vor dem Duell zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund am heutigen Samstag (Bundesliga: Hertha BSC - Borussia Dortmund, Samstag 15.30 Uhr im LIVETICKER) alle Blicke auf sich.

Sollte Klinsmann eine gute Bundesliga-Rückkehr gelingen, könnte er das Ende der Ära Favre beim BVB besiegeln.

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"Ich wünsche jedem Trainer Siege, aber wenn zwei Trainer aufeinandertreffen, geht das nicht", sagte Klinsmann zu Favre. Was beim BVB passiert ist, gehe ihn nichts an. "Sie haben ihre spezielle Situation, und wir haben unsere Situation", meinte Klinsmann.

Favre droht beim BVB das Aus

Favre gab sich kämpferisch und erklärte, dass er sich "auf das Wesentliche" konzentrieren wolle. "Mein Fall ist unwichtig. Das gehört dazu heutzutage. Das kommt sehr, sehr schnell, wenn die Ergebnisse nicht da sind. Ich mache weiter", sagte der 62-Jährige. Zu Klinsmann habe er immer "guten Kontakt" gehabt.

Doch die Fakten sprechen in Dortmund gegen Favre. Unter seiner Regie holte der BVB in 19 Pflichtspielen nur neun Siege - zu wenig für die Borussia. Stars wie Mats Hummels, Axel Witsel und Marco Reus erreichten zuletzt nur noch selten ihre Topform.

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Sancho hält Dortmund in Atem

Weitere Probleme bereitete zuletzt auch Jungstar Jadon Sancho. Der 19-Jährige soll laut Medienberichten vor dem 1:3 in Barcelona in der Champions League das Frühstück und das Anschwitzen verpasst haben und zur Teambesprechung zu spät erschienen sein. Deshalb soll er gegen Barcelona eine Halbzeit auf der Bank geschmort haben.

"Intern haben wir das schon längst besprochen, mit ihm und der Mannschaft. Das Thema ist abgehakt und erledigt für uns. Wir schauen nach vorne. Jadon ist ganz normaler Spieler und Bestandteil der Mannschaft", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Freitag, die Berichte seien allerdings "so nicht ganz richtig". Ein komplettes Dementi war dies jedoch nicht.

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Klinsmann setzt auf Erfahrung

Auch Klinsmann räumte dem Spiel gegen den BVB große Bedeutung ein. "Viel hängt davon ab, wie es gegen Dortmund läuft", sagte der Nachfolger des glücklosen und am Mittwoch beurlaubten Ante Covic.

Und so ging es für Klinsmann in den ersten 48 Stunden auch darum, möglichst viele Informationen über den kommenden Gegner zu sammeln. "Natürlich haben wir uns ihr Spiel gegen Barcelona am Mittwoch angeschaut", meinte er. "Aber wir versuchen unserer Mannschaft zu sagen, dass es an uns liegt", sagte der neue Berliner Hoffnungsträger.

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Kapitän im Berliner Team soll Vedad Ibisevic bleiben. "Er ist ein Leader", sagte Klinsmann, der schon eine Startelf im Kopf hat. "Ich erwarte von den erfahrenen Profis wie Thomas Kraft, Niklas Stark und Marko Grujic, dass sie jetzt führen", meinte der Ex-Bundestrainer.

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