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Mats Hummels dementiert Gerüchte über ein angespanntes Verhältnis mit Trainer Lucien Favre. Der BVB-Profi erklärt seine Aussagen nach dem Paderborn-Spiel.

Mats Hummels gilt als kritischer Geist unter den Fußball-Profis. Der Profi von Borussia Dortmund zeigt sich gerne auch direkt nach Spielende kritisch und übt schon mal Kritik an Mitspielern oder der Spielweise seines Teams.

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Auch nach dem schwachen Auftreten der Borussia beim 3:3 zuhause gegen den Aufsteiger SC Paderborn legte der Abwehrspieler den Finger in die Wunde und übte Kritik. "Sagen wir mal so, wir tun uns im 4­-1-­4-­1 leichter zu pressen. Ich belasse es dabei", sagte der Verteidiger damals. Die Aussagen konnte man durchaus als Kritik am Spielsystem von Trainer Lucien Favre verstehen.

Hummels: Keine Differenzen mit Favre

Doch davon will der Weltmeister von 2014 nichts wissen. "Es gibt keine Differenzen mit dem Trainer. Das ist Quatsch. Wir haben eine sehr gute Basis und reden viel, tauschen uns oft aus. Ich bin von seinen Ideen angetan. Es wundert mich sehr, wenn man mir meine Worte als Kritik am Trainer auslegt. So denke ich überhaupt nicht", klärte Hummels in der Sport Bild auf. 

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Was Hummels mit der vermeintlichen Kritik meinte, erklärt er so: "Wenn wir pressen müssen und pressen wollen, ist meine Meinung, dass wir uns in diesem System leichter tun. Ich habe das Gefühl, dass der Trainer gegen Paderborn den gleichen Eindruck hatte, sonst hätte er nicht darauf umgestellt."

Hummels bleibt seiner Linie treu

Hummels will auch in Zukunft Probleme oder Missstände öffentlich ansprechen. "Wenn ich Dinge öffentlich anspreche, sind sie mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit vorher auch intern schon mal angeklungen. Wenn ich das Gefühl habe, dass das nicht hilft, wähle ich vielleicht auch mal den anderen Weg."

Der BVB ist nach 13 Bundesliga-Spieltagen Tabellen-Fünfter - fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach.

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