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Bremen und München - Werder Bremen ist neben der Spur. Fraglich ist, ob das Team den Abstiegskampf annehmen kann. Im nächsten Spiel rechnet der Trainer mit einem wütenden Gegner.

"Mir macht vor allem die Leistung Sorgen", sagte ein tief enttäuschter Frank Baumann am vergangenen Wochenende im Weser-Stadion.

Der Manager von Werder Bremen war nach der 0:1-Niederlage gegen den SC Paderborn komplett bedient. Der "sehr enttäuschende Auftritt", wie es Kapitän Niklas Moisander beschrieb, war der Tiefpunkt einer schwierigen Saison für die Hanseaten.

Nur ein Sieg aus den letzten 10 Bundesliga-Partien - mit 14 Punkten nach 14 Spielen findet sich das Team von Trainer Florian Kohfeldt im Tabellenkeller wieder.

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Die Leistung gegen den Abstiegskandidaten aus Paderborn machte aber nicht den Eindruck, dass die Spieler den Abstiegskampf, in dem das Team angekommen ist, angenommen haben.

Wunsch zu Weihnachten? Punkte!

"Wenn ich schon nicht den besten Tag habe, muss ich mich umso mehr reinkämpfen", schimpfte Baumann, einst selbst Kapitän und Anführer der Werderaner.

Der 44-Jährige glaubt aber, dass "in der Mannschaft jeder die Tabelle lesen kann", wie er auf der Bremer Weihnachtsfeier sagte. Und er ist überzeugt, dass "jeder den Ernst der Lage erkannt" habe.

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Davy Klaassen kann die Tabelle auf jeden Fall lesen. Wenn er auf diese guckt, dann ist er "gar nicht glücklich", verriet der niederländische Mittelfeldspieler. Einen klaren Wunsch, was denn unter dem Weihnachtsbaum der Klaassens liegen sollte, hatte er bei der Weihnachtsfeier auch gleich parat: "Punkte."

Kohfeldt rechnet mit wütenden Bayern

Diese soll es nun in den letzten drei Spielen der Hinrunde geben. Einfach wird das nicht, denn am Samstag ist Werder beim FC Bayern zu Gast (Bundesliga, 15. Spieltag: FC Bayern - Werder Bremen, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

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Nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge ist der deutsche Rekordmeister angeschlagen, was Kohfeldt durchaus Sorgen bereitet: "Dass Bayern die letzten beiden Spiele nicht gewonnen hat, war Irrsinn. Mehr Chancen kannst du nicht haben. Ich gehe davon aus, dass sie wütend sind. Nicht wütend auf uns, aber das hilft uns auch nicht."

Kohfeldt ist sich sicher, dass sein Team "mutig" sein muss, um in München eine Chance zu haben. "Wir fahren da hin, um zu gewinnen", meint Klaassen und auch der Kapitän gibt sich optimistisch. "Klar wird das schwer, aber im Fußball ist alles möglich", sagte Moisander. 

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Auch der Manager sieht das Gastspiel in München als Möglichkeit. Die Partie bei den Bayern sei ein "spannendes Spiel, in dem wir einige Punkte zurückholen können, die wir liegengelassen haben", glaubt Baumann.

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