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Wie geht der FC Schalke mit Alexander Nübel um? Geht es nach dem ehemaligen Schalke-Profi Rüdiger Abramczik gibt es nur ein akzeptables Szenario.

Die Kapitänsbinde hat Alexander Nübel beim FC Schalke bereits verloren – und auch seinen Stammplatz als Torwart Nummer eins könnte er bald los sein.

Ginge es nach Rüdiger Abramczik würde der 23-Jährige während seinem letzten Halbjahr in Gelsenkirchen nicht mehr zum Einsatz kommen.

"Ich finde, dass der Verein jetzt vielleicht auch mal ein Zeichen setzen muss. Nach dem Motto: Pass auf, so geht es nicht. Du kannst uns nicht hinhalten und dann doch weggehen", sagte ehemalige Schalke-Profi im Gespräch mit Reviersport.

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Abramczik ist bei S04 nach wie vor Publikumsliebling, das Wort des "Flankengotts aus dem Kohlenpott" findet bei den Anhängern der Königsblauen noch immer Gehör.

Der mittlerweile 63-Jahre alte Ex-Profi forderte in der Causa Nübel eine harte Linie: "Meine Meinung ist: Dann sollen sie ihn halt auf die Tribüne setzen. Das tut mir dann zwar auch leid für den Jungen, aber es hat es für sich so entschieden."

Abramczik versteht Nübels Entscheidung nicht

Nübel wechselt zum Ende der laufenden Saison zum FC Bayern, wo er einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hat. Sein Vertrag bei S04 wäre im Sommer ausgelaufen. Schalkes Trainer David Wagner hat sich noch nicht entschieden, wer für den Rest der Saison im Kasten stehen wird.

In den ersten Spielen der Rückrunde wird der gesperrte Nübel aber auf jeden Fall von dessen potenziellem Nachfolger Markus Schubert ersetzt.

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Zwar müsse man Nübels Entscheidung akzeptieren, verstehen könne er sie aber nicht, meinte Abramczik: "An seiner Stelle wäre ich nicht gewechselt, sondern hätte noch drei Jahre auf Schalke gespielt und weiter Erfahrungen gesammelt. Dann hätte er immer noch zu Bayern wechseln können."

Dann wäre auch der Weg frei, weil Manuel Neuer im Tor der Münchner dann wohl ohnehin am Ende seiner Bayern-Karriere angekommen wäre: "Jetzt glaube ich, dass Neuer fit genug ist und auch in München bleiben wird."

Wie die Schalke-Fans künftig auf Nübel reagieren werden? "Es kommt darauf an, wie der Verein jetzt mit der Situation umgeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fans begeistert sind, wenn man Nübel wieder ins Tor stellt", sagte "Abi".

Von Schubert hält Abramczik derweil viel: "Wir haben mit Markus Schubert einen guten Ersatz und verschlechtern uns mit ihm nicht."

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