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Im Vereinsmagazin des FC Bayern erklärt Oliver Kahn, wie er sich den perfekten Trainer vorstellt. Zudem spricht er über sein Verhalten als Zuschauer auf der Tribüne.

Seit wenigen Wochen ist Oliver Kahn als Vorstandsmitglied beim FC Bayern aktiv. Im Interview mit dem Vereinsmagazin 51 hat der frühere Torwart nun erklärt, wie für ihn der perfekte Trainer aussieht.

"Heute ist es zum einen sehr wichtig, dass ein Trainer die fachliche Seite des Fußballs, die Spielidee und taktische Aspekte seiner Mannschaft vermitteln kann", weiß der 50-Jährige.

Doch das sei nicht alles, was einen herausragenden Coach ausmache. "Ein Trainer braucht einen Plan, wie man einen Gegner bespielen kann. Zum anderen geht es darum, die Spieler auch menschlich abzuholen, sie zu stärken und ihre Potenziale zur Geltung zu bringen", führte Kahn weiter aus.

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Kahn will auf Tribüne ruhig bleiben

In seiner Funktion als Vorstandsmitglied des FC Bayern will der ehemalige Keeper in Zukunft besonders darauf achten, "dass nur das Team als Ganzes den Sieg davontragen kann". Diese Mentalität will Kahn beibehalten und den Verein damit zu weiteren Erfolgen führen.

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Dass der auf dem Spielfeld als Heißsporn bekannte Torhüter auf der Tribüne noch einmal so ausflippen wird wie zu aktiven Zeiten, glaubt Kahn indes nicht.

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"Eigentlich bin ich auf der Tribüne ziemlich anders als früher als Torwart. Ich schaue mir sehr konzentriert ein Spiel an. Wenn ich jetzt aber wieder involviert bin, muss ich mich erst mal selbst neu entdecken", räumt Kahn ein. "Es kann schon sein, dass der 'Vulkahn' wieder ausbricht. Aber da muss schon ziemlich viel passieren. Ich sollte jedoch keine größere Gefahr für das Umfeld darstellen."

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Stattdessen geht es Kahn heute darum, "Bedingungen zu schaffen, unter denen Mitarbeiter, Spieler und Talente ihr volles Potenzial entfalten können".

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