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Düsseldorf - Kaum ist Fortuna Düsseldorf in die Rückrunde gestartet, herrscht am Rhein schon wieder Unruhe. Friedhelm Funkel steht - mal wieder - in der Kritik. Der Trainer wehrt sich.

Als Vorletzter geht Fortuna Düsseldorf am Sonntag in das Duell bei Bayer 04 Leverkusen (ab 18 Uhr im Liveticker) - kein Grund zur Aufregung für Friedhelm Funkel.

"Wir wissen, dass es schwierig wird, schließlich ist Leverkusen eine Topmannschaft, die die Champions League erreichen will. Wir wissen aber auch, dass wir Möglichkeiten haben, den Leverkusenern zu schmerzen."

Nach der 0:1-Pleite zum Rückrundenauftakt gegen Werder Bremen steht der Trainer einmal mehr in der Kritik. Mit nur einem Sieg aus den letzten acht Runden ist die Fortuna auf Platz 17 abgestürzt.

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Einer der Vorwürfe an Funkel: Er würde an den altgedienten Profis Oliver Fink (37) und Adam Bodzek (34) festhalten.

Funkel wehrt sich: "

Auf SPORT1-Nachfrage wehrte sich der 66-Jährige am Rande der Pressekonferenz: "Das ist der Witz des Jahrhunderts! Als ich gekommen bin, haben diese beiden Spieler keine Rolle gespielt. Es ist damals schon kritisiert worden, dass ich sie aufstelle. Was die in den letzten drei Jahren geleistet haben, die waren mitverantwortlich, dass wir aufgestiegen sind und danach eine gute Saison gespielt haben. Dass diese Spieler jetzt kritisiert werden, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen."

Und weiter: "Ich stelle meine Mannschaft nicht nach Alter auf, das spielt überhaupt keine Rolle."

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Die dpa berichtete darüber, dass Funkel im Falle von zwei weiteren Niederlagen in Leverkusen und in der Woche darauf gegen Ex-Klub Eintracht Frankfurt um seinen Job bangen muss. In den Gremien sollen die Zweifel an der Arbeit des Trainerroutiniers gewachsen sein. Auch soll es unterschiedliche Auffassungen zwischen Funkel und Sportvorstand Lutz Pfannenstiel in Sachen Spielausrichtung geben.

Funkel sagt über die Störfeuer: "Ich kann nicht sagen, woher das immer kommt. Sicherlich nicht aus dem operativen Geschäft, denn dazu gehören Vorstand, Trainerteam und Mannschaft und nicht der Aufsichtsrat."

Funkel ist sich sicher, "dass die Verantwortlichen im operativen Geschäft alle wissen, was bei uns möglich ist, und was nicht. Möglich ist der Abstiegskampf. Da stecken wir mittendrin. Mit allen Chancen die Bundesliga zu halten. Es ist alles möglich."

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Von der erneuten Unruhe im Klub will sich der Routinier nicht beeinflussen lassen: "Ich mache das seit 30 Jahren. Mich interessiert nicht, was von außen über die Aufstellungen diskutiert wird. Was von außen kommt, kann ich nicht beeinflussen. Wir werden alles dafür tun, um in den nächsten Wochen wieder zu punkten"

Übrigens: Trotz des dicken Patzers von Torwart Florian Kastenmeier vorige Woche gegen Bremen hält Funkel am 22-Jährigen fest. "Er wird gegen Leverkusen spielen. Ich habe keine einzige Sekunde an etwas anderes gedacht. Florian hat über 90 Minuten eine tadellose Leistung gezeigt und in einem Moment gepatzt. Das passiert vielen. Der Junge hat mein Vertrauen. Den nehme ich nicht raus."

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