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Jörg Schmadtke spricht über die Talfahrt des VfL Wolfsburg. Der Sportdirektor fordert tiefgreifende Veränderungen, an Trainer Oliver Glasner will er aber nicht rütteln.

Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke sieht beim Bundesligisten VfL Wolfsburg nach sieben Niederlagen aus den letzten zehn Spielen akuten Handlungsbedarf.

"Wir müssen uns resetten, neue Wege gehen und einige Dinge verändern", sagte der 55-Jährige nach der 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC im CHECK24-Doppelpass auf SPORT1.

Der Saisonverlauf der Norddeutschen, so der ehemalige Bundesliga-Torhüter, sei rätselhaft: "Nach den ersten neun Spielen waren wir Tabellenzweiter und wie auf einer Woge." Seither aber sei man defensiv anfälliger geworden und kreiere weniger Torchancen.

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Schmadtke spricht über Trainer Glasner

"Die hohe Niederlage gegen Leipzig im Pokal hat uns bis ins Mark getroffen. Wir haben dann weitergemacht und uns Stabilität vorgegaukelt, die wir im Nachhinein betrachtet so nicht hatten", sagte Schmadtke, der zuletzt alamierende Signale beobachtete: "Ich fand es gegen Berlin besonders dramatisch, weil wir es mit falschen Mitteln versucht haben. Wir standen da teilweise mit fünf, sechs Leuten und wussten nicht, wie wir den Ball nach vorne tragen können. Unser Tor hat uns da nicht geholfen."

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Als alleinige Kritik an Trainer Oliver Glasner wolle er seine Anmerkungen aber nicht verstanden wissen. Der Trainer mache sich Gedanken und bekomme "von uns die Unterstützung, die er braucht", um Dinge verändern zu können. 

"Wir müssen unsere Problematiken gemeinschaftlich lösen", sagte Schmadtke.

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