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Leon Goretzka trifft gegen seinen Ex-Verein sehenswert - und jubelt anschließend direkt vor dem Schalke-Block. Die Fans sind sauer, der Bayern-Spieler erklärt sich.

Leon Goretzka hat sich mit dem ausgelassenen Jubel nach seinem Tor gegen Ex-Verein FC Schalke den Unmut einiger Fans zugezogen.

Der Mittelfeldspieler des FC Bayern hatte beim 5:0-Heimsieg des FC Bayern am Samstagabend den dritten Treffer erzielt.

Weil er anschließend auf den Knien rutschend vor dem Schalker Gäste-Blocks jubelte, wurde er im Netz von Anhängern der Königsblauen teils übel beschimpft. Unter anderem wurden ihm Respektlosigkeit und Arroganz vorgeworfen.

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"Es war nicht geplant, dass dort die Schalke-Kurve ist. Ich wurde schon vorher ein paar Mal darauf angesprochen. Ich bin kein Fan davon, wenn man seinen Jubel unterdrückt. Ich empfinde das immer ein bisschen scheinheilig. Wenn man ein Tor schießt, sollte man sich auch darüber freuen dürfen", sagte Goretzka auf SPORT1-Nachfrage und fügte hinzu: "Ich hoffe natürlich, dass das auf Schalke-Seite nicht respektlos empfunden wurde. Das sollte es auf keinen Fall sein, aber wie gesagt: Ich bin der Meinung, dass man sich aufrichtig freuen, dem Verein aber trotzdem eine Wertschätzung geben kann."

Goretzka hält nichts von "scheinheiliger" Zurückhaltung

In den vergangenen Jahren ist es zur Mode unter Fußballstars geworden, bei Toren gegen die alten Kollegen nicht - oder nur sehr verhalten - zu jubeln.

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Goretzka hatte von 2013 bis 2018 für S04 gespielt.

Mit seinem sehenswerten Tor zum 3:0 (Seitfallzieher nach Ecke) krönte er am Samstag eine starke Leistung.

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