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Julian Nagelsmann glaubt trotz Platz eins noch nicht an den Titelgewinn mit RB Leipzig. Sein Matchplan unterscheidet ihn von vielen anderen Profitrainern.

Trainer Julian Nagelsmann traut Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig die Meisterschaft in der derzeitigen Verfassung noch nicht zu. "Wir müssen uns entwickeln. Aktuell sind wir noch nicht gut genug, um Meister zu werden", so der gebürtige Landsberger im Bild-Interview.

Für seine Spielvorbereitung verwendet der 32-Jährige andere Methoden als viele seiner Trainerkollegen in der Bundesliga.

"Gegen Bayern und Dortmund muss man gewinnen"

Gegen die Verfolger wie Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund müsse man gewinnen, "sonst wird es am Ende der Saison einfach schwer", sagte Nagelsmann.

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Im Duell mit den beiden Teams kamen die Leipziger in der Hinrunde zu einem Unentschieden. Der 32-Jährige zählt auch Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 zu den Titelkandidaten.

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Nagelsmann: Matchplan zwei Tage vorher - Startelf erst im Stadion

Auch zu seiner Spielvorbereitung äußert sich der 32-Jährige. "Der Matchplan wird bei mir zwei Tage vorher besprochen. Es gibt viele Trainer, die machen es am Spieltag. Das ist bei mir nicht so."

Vor dem Spiel erzähle er demnach auch mal eine kleine Geschichte, zur Spielidee verliert er aber kaum Worte. "Die Spieler kennen die Spielidee, die haben Bilder in der Kabine, wo der Plan drauf ist, die haben animiert auf dem Handy, was sie machen sollen", so der Leipzig-Coach.

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Anders handhabt Nagelsmann es bei der Startelf-Bekanntgebung. Diese verkünde der jüngste Bundesliga-Trainer aller Zeiten erst unmittelbar vor Spielbeginn im Stadion, um einen Spannungsabfall bei den Spielern - ganz besonders bei den jungen - zu verhindern.

"Gerade bei jungen Spielern ist die Gefahr da, dass sie am Abend etwas länger Fernsehen gucken, weil sie denken: Ach, ich spiele sowieso nicht. Auch wenn ich das per se keinem vorwerfen will. Ich will auch nicht, dass vor Anpfiff irgendetwas nach außen dringt."

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