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Am Samstag muss Schalke in München zum Kracher gegen die Bayern ran. Trainer David Wagner bremst die Erwartungen. Auch zur Torwartfrage äußert er sich.

Vor dem Bundesliga-Topspiel des FC Schalke 04 beim FC Bayern (Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker) ist Knappen-Trainer David Wagner darum bemüht, seine Profis am Boden zu halten.

"Wer von euch hat schon mal gegen Bayern München gewonnen?", habe er die Spieler beim Training gefragt, berichtete Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag: "Das waren nicht viele."

Damit dies nicht so bleibt, will Wagner "unsere Art des Fußballs" spielen lassen, schränkt aber auch ein: "Ein Punkt wäre super, zu gewinnen wäre Wahnsinn."

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Nationalspieler Suat Serdar (nach Wadenprellung) und Amine Harit (nach Oberschenkelproblemen) sind für den Kracher gegen die Bayern wieder fit, auch der US-Amerikaner Weston McKennie hat nach seiner Schulterverletzung wieder die gesamte Trainingswoche absolvieren können.

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"Kein größeres Problem" bestehe zudem bei Innenverteidiger Ozan Kabak, der noch am Mittwoch mit Rückenbeschwerden zu kämpfen hatte. Lediglich der Einsatz von Stürmer Benito Raman (geschwächt nach Rachenwegsinfekt) stehe auf der Kippe.

Wagner weicht bei Torwartfrage aus 

Auf der Torwartposition stellt sich die Frage Nübel oder Schubert vorerst noch nicht. Alexander Nübel muss gegen den deutschen Rekordmeister das letzte Spiel seiner vier Partien andauernden Rotsperre absitzen und darf gegen seinen künftigen Arbeitgeber nicht mitwirken.

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Somit wird erneut Markus Schubert den Kasten der Königsblauen hüten. Ob es auch nach Ablauf der Nübel-Sperre dabei bleibt, wollte Wagner nicht gänzlich beantworten ("Alles weitere in der Woche darauf"), deutete aber eine Tendenz an: "Die Entscheidung fällt nicht besonders schwer."

Allerdings sei es "natürlich immer doof, wenn du zwei gleichwertige Spieler für eine Position hast, aber nur einer spielt. Aber es ist Teil meines Jobs".

Zusätzliche Gespräche mit seinen konkurrierenden Keepern führt Wagner nicht, dort lässt er seinem Torwarttrainer den Vortritt. "Simon Henzler ist derjenige, der den kommunikativen Part hat."

Den Trainingseifer der bisherigen Nummer eins lobte Schalkes Trainer ausdrücklich. "Er trainiert auf hohem Niveau, hat gegen Preußen Münster gespielt", schilderte Wagner seine Eindrücke von Nübels Verfassung, "was er merkt ist: Immer wenn wir Spielformen trainiert haben, hat er nicht gehalten, sondern Schubi (Markus Schubert; Anm. d. Red) und Michi Langer. Das ist der einzige für mich wahrnehmbare Unterschied."

Wagner-Lob für Nübel

Nübel gehe laut Wagner aber gut mit der Situation um. Der Torwart werde aber nicht mit nach München reisen, er bleibe wie für gesperrte Spieler üblich zuhause und schaue sich das Spiel dort an. "Er ist gesperrt. Ich gehe davon aus, dass er das Spiel im Fernsehen schaut", so Wagner.

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Die Auftritte des Nübel-Stellvertreters Schubert gefielen Wagner ebenso: "Die Leistung, die Schubi angeboten hat, war gut bis sehr gut. Das wünsche ich mir auch für morgen." Am Samstag gegen die Bayern steht der 21-Jährige vor seiner bislang größten Bewährungsprobe im Schalke-Trikot.

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Überzeugt Schubert in der Münchner Allianz Arena erneut, dürfte Wagner die Entscheidung vielleicht doch nicht ganz so leicht fallen.

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