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LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 28: (L-R) Dominik Kohr, Adi Hutter, Head Coach of Eintracht Frankfurt and Mijat Gaćinovic of Eintracht Frankfurt celebrate following their sides victory in the UEFA Europa League group F match between Arsenal FC and Eintracht Frankfurt at Emirates Stadium on November 28, 2019 in London, United Kingdom. (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)
Adi Hütter schafft mit der Eintracht einen kleinen Befreiungsschlag © Getty Images
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Sinsheim - Eintracht Frankfurt gewinnt bei der TSG Hoffenheim - weil Timothy Chandler gegen seinen Lieblingsgegner trifft. Die Hessen beenden damit eine lange Durststrecke.

Ausgerechnet der "Hoffenheim-Experte" hat bei Eintracht Frankfurt für große Erleichterung gesorgt.

"Hoffenheim ist so etwas wie mein Lieblingsgegner in der Bundesliga, gegen keinen Gegner habe ich öfter getroffen", sagte Timothy Chandler nach seinem Treffer zum 2:1 (1:0)-Endstand zum Rückrundenauftakt bei der TSG Hoffenheim. Drei seiner acht Bundesligatore markierte er gegen die Kraichgauer. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Nach zuletzt drei Niederlagen und insgesamt sieben Partien ohne Dreier in Folge feierten die Hessen das ersehnte Ende ihrer Durststrecke. Für die Eintracht war es der erste Sieg in der Bundesliga seit dem fulminanten 5:1 gegen den FC Bayern am 2. November 2019.

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"Das war über 90 Minuten eine Leistung, auf der wir aufbauen können", sagte Torwart Kevin Trapp, "wir müssen zwar an vielen Dingen noch arbeiten, können aber erstmal durchatmen." (Die Tabelle der Bundesliga)

Chandler hebt Eintracht-Mentalität hervor

Der Niederländer Bas Dost (18.) und eben Chandler (62.) mit seinem ersten Bundesligator seit Februar 2018 trafen für die Eintracht, die den vierten Sieg in Folge gegen die TSG holte. Der Grieche Konstantinos Stafylidis (48.) war für die Hoffenheimer erfolgreich. (LIVETICKER zum Nachlesen)

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"Wir haben eine super Mentalität bewiesen", meinte Chandler. "Wir haben meiner Meinung nach einen großen Schritt nach vorne gemacht. Heute hat jeder für jeden gekämpft, das hat uns in der Vergangenheit stark gemacht, das müssen wir auch beibehalten."

Die 29.610 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen zu Beginn eine Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Beide Mannschaften waren nach der Winterpause noch in der Findungsphase.

Hübners Ballverlust wird eiskalt bestraft

Dass die Frankfurter schneller als die Hoffenheimer in der zweiten Saisonhälfte ankamen, hatten sie in erster Linie TSG-Kapitän Benjamin Hübner zu verdanken. Der Sohn des Frankfurter Sportchefs Bruno Hübner leistete sich einen unnötigen Ballverlust. Mijat Gacinovic bedankte sich und bereitete das fünfte Saisontor von Dost vor.

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In den Minuten nach der Führung lag das zweite Tor der Eintracht in der Luft. Die Gäste, die ohne Makoto Hasebe, Gelson Fernandes und Daichi Kamada auskommen mussten, hatten gleich drei große Chancen innerhalb kurzer Zeit. Zunächst klärten Havard Nordtveit und Hübner in höchster Not (beide 26.), dann traf Filip Kostic die Latte (27.). Hoffenheim war mit dem knappen Rückstand nach einer halben Stunde gut bedient.

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Gegen Ende der ersten Hälfte ließen die Frankfurter, die nach wie vor mit zahlreichen potenziellen Neuzugängen in Verbindung gebracht werden, wieder etwas nach. Hübner hatte im Anschluss an eine Ecke den Ausgleich auf dem Kopf, Eintracht-Torhüter Kevin Trapp parierte stark (36.).

Dabbur gibt TSG-Debüt

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte TSG-Trainer Alfred Schreuder den zwölf Millionen Euro teuren Neuzugang Munas Dabbur. Der Israeli durfte bereits kurz nach seiner Einwechslung jubeln. Außenverteidiger Stafylidis erzielte nach einer abgewehrten Ecke aus der Distanz sein erstes Tor für die Kraichgauer.

Danach waren die Gastgeber am Drücker, der kroatische Vize-Weltmeister Andrej Kramaric scheiterte an Trapp (60.). Das Tor machte aber Chandler per Kopf auf der Gegenseite, Filip Kostic hatte die Vorarbeit geleistet. In der Nachspielzeit scheiterte Kostic selbst an der Latte (90.+3).

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