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Die Klubs der Bundesliga wollen am Wochenende den Opfern von Hanau gedenken
Die Klubs der Bundesliga wollen am Wochenende den Opfern von Hanau gedenken © Getty Images
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Ein Mann tötet am Mittwoch in Hanau zehn Menschen bei einem Amoklauf. Die Bundesligisten gedenken den Opfern am Wochenende mit einer Schweigeminute und Trauerflor.

Zum Gedenken an die Opfer der Gewalttat von Hanau werden vor den Spielen der Fußball-Bundesligen am Wochenende Schweigeminuten abgehalten und die Mannschaften am 23. Spieltag mit Trauerflor auflaufen. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag mit.

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"Die Morde von Hanau sind ein entsetzliches Verbrechen. Die Tat lässt uns geschockt und verständnislos zurück", sagte DFL-Boss Christian Seifert: "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen."

Auch Vereine äußerten ihre Anteilnahme und Betroffenheit über die Sozialen Netzwerke. "Borussia Dortmund trauert um die Opfer des Amoklaufs von #Hanau und ist in Gedanken bei allen Angehörigen und Freunden", teilte der BVB mit. Auch RB Leipzig zeigte sich "schockiert und traurig" und betonte: "Wir stehen für eine weltoffene, tolerante & friedliche Gesellschaft – dafür treten wir weiter tagtäglich ein." Dynamo Dresden schrieb von einem "traurigen Tag für unser Land".

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Frankfurt in Europa League mit Trauerflor

Bereits am Donnerstagabend (Europa League: Eintracht Frankfurt - FC Salzburg, ab 18.55 Uhr im LIVETICKER) im Hinspiel der Europa-League-Zwischenrunde werden Eintracht Frankfurt und RB Salzburg eine Schweigeminute abhalten, beide Teams tragen Trauerflor.

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Am Mittwochabend waren an mehreren Tatorten in Hanau, das vor den Toren Frankfurts liegt, Schüsse gefallen. Neun Menschen starben, später wurden auch der mutmaßliche Täter und dessen Mutter tot aufgefunden.

Laut Hessens Innenminister Peter Beuth habe die Bundesanwaltschaft den "Verdacht einer terroristischen Gewalttat". Erste Ermittlungen deuten demnach auf ein fremdenfeindliches Motiv hin. Die Eintracht sieht das Gedenken "als klares Zeichen gegen jegliche Form von Rassismus und Extremismus".

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