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Joshua Kimmich (re.) ist angetan von der Spielweise des SC Paderborn
Joshua Kimmich (re.) ist angetan von der Spielweise des SC Paderborn © Getty Images
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München - Lange Zeit sieht es so aus, als könnte Paderborn einen Punkt aus München mitnehmen. Joshua Kimmich lobt die Gäste und drückt die Daumen für den Klassenerhalt.

Viel Fleiß, kein Lohn. 

Wie schon im Hinspiel unterlag der SC Paderborn gegen den FC Bayern mit 2:3.  

Besonders bitter: Bis zur 87. Minute stand der Aufsteiger beim Deutschen Meister vor einer kleinen Sensation, schließlich leuchtete auf der Anzeigetafel in der Allianz Arena ein großes 2:2 auf. Eine Minute später erzielte Robert Lewandowski jedoch den Siegtreffer. 

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So waren es am Ende wieder einmal die Paderborner, die mit hängenden Köpfen auf dem Platz standen und vor allem: ohne Punkte. 

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Kimmich lobt Paderborn

Nicht aufzugeben und es mit dem mutigem Offensivfußball auch weiterhin im Abstiegskampf zu probieren, dafür sprach sich vor allem Bayern-Star Joshua Kimmich aus.  

Als "überhaupt nicht typisch", befand Kimmich den Aufsteiger mit dessen mutigem Offensivspiel. Auf SPORT1-Nachfrage erklärte er auch: "Normal hast du als Aufsteiger viele Mannschaften, die sich einfach hinten einigeln, mauern und über Standards oder Konter zum Torerfolg kommen wollen." Paderborn ist anders. Kimmich lobend: "Sie spielen sehr gefährliche Konter, aber trotzdem wollen sie von hinten raus Fußball spielen." 

Manuel Neuer ergänzte: "Sie haben schon viele gute Spiele gemacht und haben Geschwindigkeit vorne. Sie stehen unten, haben aber trotzdem Selbstbewusstsein. Sie hauen auch nicht jeden Ball nach vorne."

Davon, dass Paderborn unter ihrem Cheftrainer Steffen Baumgart diesen Spielstil beibehalten wird, ist auszugehen.  

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Baumgart muss Spieler aufbauen

Zudem ist der Klassenerhalt noch immer realistisch. Trotz des 2:0-Auswärtserfolgs von Fortuna Düsseldorf beim SC Freiburg, durch den die Rheinländer auf dem Relegationsplatz nunmehr vier Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Paderborn haben.

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Vorerst muss Baumgart seine Elf aber wieder aufbauen. Bereits nach Spielende verriet SC-Sportdirektor Martin Przondziono, dass die Spieler in der Kabine "wie ein Häufchen Elend" gesessen hätten. "Das tut einem wirklich weh und leid", sagte er. 

Viel Fleiß, kein Lohn.  

Für Kimmich besteht das Paderborner Dilemma darin, dass sie es nicht schaffen "das gute Ergebnis, das sie sich oftmals erspielen, über die Zeit zu bekommen". 

Der Natioalspieler outete sich als Fan der mutigen SCP-Marschroute: "Es macht Spaß, Paderborn zuzuschauen. Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie es schaffen und so eine Spielweise am Ende des Tages auch belohnt wird." 

Vielleicht schon am kommenden Samstag beim Tabellen-15. FSV Mainz 05.

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