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Investor Lars Windhorst träumt beim Stadion-Neubau von Hertha BSC in großen Dimensionen. Dies führt zu Uneinigkeiten mit Klub-Präsident Werner Gegenbauer.

Bei Hertha BSC herrscht offensichtlich Uneinigkeit über die Größe einer neuen, reinen Fußball-Arena.

Denn während sich Präsident Werner Gegenbauer in einem Doppelinterview mit dem Manager Magazin für eine Kapazität von 50.000 Zuschauern aussprach, denkt Investor Lars Windhorst in größeren Dimensionen.

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"Mein Punkt ist, dass das Stadion voraussichtlich erst 2025 fertig sein wird. Dann könnten 50.000 Plätze vielleicht nicht mehr reichen, wenn wir Erfolg haben. Darüber sollte man zumindest nachdenken", erklärte der Unternehmer.

Windhorst will Frage nach 90.000-Zuschauer-Stadion nicht widersprechen

Welche Kapazität er sich selbst konkret vorstellt, wollte der 53-Jährige zwar nicht verraten, der Frage, ob selbst eine Arena mit 90.000 Plätzen denkbar wäre, wollte er aber auch nicht widersprechen.

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"Herr Windhorst hat kein 90.000-Zuschauer-Stadion gefordert. In einem Interview hat er lediglich gesagt, man müsse darüber nachdenken, ob die geplante Neubau-Größe von 50.000 Zuschauern in der Zukunft ausreichend ist, wenn sich Hertha hoffentlich weiter entwickelt hat", gab Tennor-Sprecher Andreas Fritzenköter der Bild ein Statement.

Überhaupt ist bislang noch nicht einmal geklärt, wo das neue Stadion der Hertha gebaut werden soll. Während sich die Klub-Verantwortlichen für einen Neubau auf dem denkmalgeschützten Maifeld in der Nähe des Olympiastadions stark machen, sieht der Berliner Senat den Standort hingegen im Ortsteil Tegel.

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