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Julian Nagelsmann will in seiner Karriere viele Titel gewinnen. Doch der Kampf um die Trophäen ist für den RB-Coach nicht das einzige wichtige Ziel.

Julian Nagelsmann ist ein hochambitionierter Trainer.

Mit RB Leipzig greift der 32 Jahre alte Coach nach Titeln – wie groß die Konkurrenz dabei ist, lässt ihn kalt.

"Natürlich wollen wir deutscher Meister werden", sagte Nagelsmann im Interview mit der Welt. Die Frage stelle sich für ihn überhaupt nicht. Er will immer das Maximum herausholen.

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Derzeit rangiert RB nur vier Punkte hinter Titelverteidiger FC Bayern auf Platz zwei der Tabelle.

Der junge Trainer geht seinem Job mit viel Leidenschaft nach – besessen ist er aber nicht: "Natürlich habe ich die Idee, in den nächsten zehn Jahren Titel zu gewinnen. Aber ich würde nicht unglücklich ins Grab fallen, wenn das nicht klappen sollte."

Und natürlich habe er auch die Idee, den Job "nicht 25 Jahre lang zu machen, weil der Job kräftezehrend ist und ich noch gern ein paar andere Dinge machen möchte." 

Nagelsmann zieht es in die Berge

Fußball und Titel als Ziele, aber nicht als Lebensinhalt. "Die Fußballwelt ist eine Blase, aber es gibt noch ein Leben außerhalb. Das kannst du leider nicht so genießen, wenn du in der Blase bist", erklärte Nagelsmann.

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Er sei ständig auf Achse, selbst in den Sommer- und Winterpausen: "Deshalb freue ich mich auf die Zeit, in der ich dann vielleicht kein fixes Gehalt brauche, weil ich genug Euro verdient habe, um das zu machen, was ich jetzt nicht machen kann."

Nagelsmann würde zum Beispiel mal gerne zu Fuß die Alpen überqueren – um einfach mal wieder allein zu sein.

"Wenn ich in der Stadt bin, bin ich ja auch nicht allein. Es gibt da keine ruhigen Momente mehr. Mal einen Kaffee trinken und einfach ins Nichts starren, das gibt es nicht mehr. Wirklich Zeit für mich gibt es am ehesten allein in den Alpen."

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