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München - Hat die Schlammschlacht mit Hertha BSC für Jürgen Klinsmann weitere Folgen? Der frühere Berlin-Coach könnte seinen Job als TV-Experte verlieren.

Die Schlammschlacht mit Hertha BSC könnte für Jürgen Klinsmann Folgen haben. 

Wie SPORT1 exklusiv erfuhr, steht der TV-Sender RTL vor der Trennung vom ehemaligen Trainer der Berliner. Auf SPORT1-Nachfrage sagte Sportchef Manfred Loppe: "Kein Kommentar".

Klinsmann arbeitete bei RTL als Experte für Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft. An der Seite von Moderator Florian König analysierte er zuletzt die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2020. 

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Noch hat es kein Telefonat zwischen dem Kölner Sender und der Klinsmann-Seite gegeben. Man wolle sich, so ist zu hören, zu einem geeigneten Zeitpunkt über das weitere Vorgehen unterhalten. 

Klinsmann "schwer vermittelbar"

Klinsmann und RTL befinden sich derzeit in einem vertragslosen Zustand, da der Kontrakt zum 31. Dezember 2019 auslief. 

RTL machte wohl vor allem das 22-seitige Protokoll des 54-Jährigen Sorgen, das die Sport Bild an die Öffentlichkeit brachte. Darin bewertet Klinsmann jeden einzelnen Hertha-Spieler hinsichtlich aktueller Leistungsfähigkeit und einem möglichen "Mehrwert" für die Zukunft. Auch Manager Michael Preetz bekam sein Fett weg. 

Klinsmann, so heißt es senderintern, sei nach der schmutzigen Hertha-Abrechnung "schwer vermittelbar". Im Sender wird seit Mittwoch heiß über die Personalie Klinsmann diskutiert.

Noch im Februar 2019, da folgte Klinsmann als neuer TV-Experte auf Jens Lehmann, sagte Loppe: "Seine Stimme hat enormes Gewicht, seine kritische Meinung ist gefragt, seine klare Haltung sehr geschätzt."

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