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Lucien Favre wehrt sich gegen allzu heftige Kritik. Der BVB-Trainer sieht "eine rote Linie überschritten". Für Erling Haaland hat er nicht nur Lob parat.

Obwohl Lucien Favre seit mittlerweile fast zwei Spielzeiten bei Borussia Dortmund erfolgreich arbeitet, wird der Schweizer Trainer immer wieder in den Medien angezählt.

Für Favre sei Kritik an seiner Person im Prinzip kein Problem - allerdings nur solange sie nicht unter die Gürtellinie geht. "Kritik gehört dazu, ich kenne das. Ich bin seit Langem im Geschäft", sagte er in der WAZ. "Aber vieles ist übertrieben. Ich finde, manchmal ist die Kritik zu hart. Manchmal wird eine rote Linie überschritten, es eskaliert dann ein wenig", sagte Favre weiuter

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So geschehen im vergangenen November, als der BVB zunächst beim FC Bayern mit 0:4 unterging und anschließend gegen den SC Paderborn gerade noch ein 3:3 nach 0:3-Rückstand schaffte. "Aber ich lebe damit, ich vertraue auf meine Stärken, ich gebe mein Bestes", sagte Favre.

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Vor dem Duell gegen seinen alten Klub Borussia Mönchengladbach (Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund am Samstag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) hat sich Dortmund längst wieder stabilisiert und mischt noch im Titelrennen um die Meisterschaft mit. Favres Punkteschnitt ist mit 2,06 besser als der von Jürgen Klopp (1,90) in dessen Dortmunder Amtszeit.

Haaland? Viel Lob und etwas Kritik

Lob hat Favre für Erling Haaland übrig - allerdings sieht Favre auch noch Steigerungspotenzial beim 19 Jahre alten Zugang. 

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"Wir wissen, dass seine Stärke die Läufe in die Tiefe sind. Er beschleunigt, bremst, beschleunigt wieder – dadurch zögern die Innenverteidiger und können ihm im entscheidenden Moment oft nicht folgen", schwärmt der 62-Jährige.

Haalands Schwächen sieht Favre dagegen im Kombinationsspiel. Und: "Er muss sich manchmal noch besser zwischen den Linien bewegen, die Bälle fordern und sich dann aufdrehen."

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