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München - Manuel Neuer spricht über den Gehaltsverzicht beim FC Bayern. Für ihn ist dieser Schritt "selbstverständlich". So will der Rekordmeister Kurzarbeit verhindern.

Zu einem Gehaltsverzicht der Stars von Bayern München hat es laut Kapitän Manuel Neuer angesichts der Coronakrise keine Alternative gegeben.

"Wir Profifußballer sind eine besonders privilegierte Berufsgruppe, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, finanzielle Abstriche zu machen, wenn Not herrscht", sagte der 33 Jahre alte Torwart im Interview mit der tz und dem Münchner Merkur. Der deutsche Rekordmeister habe "circa 1000 Mitarbeiter und noch viele mehr, die rund um den Verein wichtige Aufgaben erfüllen. Denen wollen wir als Mannschaft mit unserem Verzicht helfen und Sicherheit bieten", ergänzte Neuer.

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Neuer erklärt Gehaltsverzicht beim FC Bayern

Die Profis haben nach Gesprächen mit der Vereinsführung auf 20 Prozent ihrer Gehälter verzichtet. Mit diesem Geld soll Kurzarbeit beim Bundesliga-Spitzenreiter vorerst vermieden werden. Die Personalkosten beim FC Bayern in der Saison 2018/19 beliefen sich bei allen Beschäftigten auf 336,2 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 750,2 Millionen Euro.

Zudem spendete Kapitän Neuer mit den Teamkollegen der Nationalmannschaft 2,5 Millionen Euro, über die konkrete Verwendung wird noch beraten. 

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"Die Entscheidung fiel überhaupt nicht schwer, weil sie selbstverständlich ist. Es war ein Kreis von Spielern, die mit dem Team-Management diskutiert haben, und es war dann meine Aufgabe als Kapitän, alle weiteren Akteure zu informieren. Toll war die sofortige positive Resonanz, die ich in jedem Gespräch erfahren habe", sagte Neuer.

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