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Dietmar Hopp hat sich mit seinem TV-Auftritt bei den Fans nicht beliebter gemacht
Dietmar Hopp wurde einmal mehr massiv angefeindet © Getty Images
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Die Schmähplakate gegen Dietmar Hopp könnten auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Die Polizei ruft ein eigenes Gremium ins Leben, um Hass im Stadion zu bekämpfen.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat als Reaktion auf die jüngsten Schmähaktionen gegen Dietmar Hopp, dem Mäzen des Bundesligisten TSG Hoffenheim, eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

In dieser sollen die Ermittlungen zu den Vorkommnissen beim TSG-Spiel gegen Bayern München von Samstag (0:6) als auch zu Vorkommnissen in der Vergangenheit zusammengeführt werden.

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"Erfahrene szene- und ortskundige" Beamte sollen diese Gruppe bilden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

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"Gezielt gegen Hass im Stadion vorgehen"

Zudem würden derzeit die Videoaufzeichnungen aus dem Stadion ausgewertet, "um vermeintliche Täter zu identifizieren".

Bayern-Fans hatten während der Partie zweimal beleidigende Banner gezeigt. Diese richteten sich gegen Hopp, den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL). Die Partie stand vor dem Abbruch. 

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"Den verbalen und nonverbalen Straftätern dürfen wir nicht das Feld überlassen", sagte Mannheims Polizeipräsident Andreas Stenger: "Deswegen gehen wir gezielt gegen Hass auch auf den Stadionrängen vor und nehmen konsequent die Ermittlungen gegen vermeintliche Straftäter auf."

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