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Andreas Rettig war zwischen 2013 und 2015 Geschäftsführer der DFL
Andreas Rettig war zwischen 2013 und 2015 Geschäftsführer der DFL © Getty Images
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Für Andreas Rettig muss ich im deutschen Profifußball einiges ändern. Gesellschaftlicher Nutzen solle zukünftig statt Maximierung von Erlösen im Vordergrund stehen.

Der ehemalige DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig fordert den deutschen Profifußball vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zum Umdenken auf.

"Der Fußball braucht eine neue DNA", sagte der 56-Jährige der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Freitagsausgabe). 

Statt Erlöse zu maximieren, solle der Schwerpunkt eher darauf liegen, gesellschaftlichen Nutzen zu stiften, sagte der langjährige Bundesliga-Manager: "Der Fußball sollte die derzeitige Krise nutzen und sich neue Fragen stellen: Wollen wir nicht die sozialste, nachhaltigste und nahbarste Liga werden?"

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Dass sich durch Geisterspiele Fans abwenden könnten, glaubt Rettig nicht: "Es gibt keinen Ersatz für die Liebe und Leidenschaft zum eigenen Klub." Gerade jetzt zeige sich, "dass das größte Kapital der Vereine die Fans sind".

Am 23. April berät die DFL über das weitere Vorgehen, ob Geisterspiele überhaupt möglich sein werden, steht derzeit noch nicht fest.

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