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München - St. Pauli-Boss Ewald Lienen wünscht sich eine Deckelung der Gehälter und Ablösesummen im Fußball. Der Fortsetzung der Bundesliga in der aktuellen lage stimmt er zu.

Der Technische Direktor Ewald Lienen vom Zweitligisten FC St. Pauli hat sich für eine Gehaltsobergrenze im Profifußball ausgesprochen.

"Es wäre schon viel, wenn wir endlich kapieren würden, dass wir im Fußball etwas ändern müssen. Wir müssen über Gehaltsobergrenzen nachdenken, über die Begrenzung von Ablösesummen. Wie soll man denn künftig Krisen wie diese überstehen, wenn jeder Klub Unsummen an Gehältern für seine Spieler ausgibt?", sagte der 66-Jährige dem Reutlinger General Anzeiger.

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Lienen für Bundesliga-Fortsetzung mit Geisterspielen

Doch nicht nur im Fußball fordert Lienen Veränderungen, auch in der Klimapolitik und der Wirtschaft sieht er Verbesserungsbedarf.

"Wenn die Temperaturen weiter ansteigen, die Ökosysteme weiter zerstört werden und das Artensterben weitergeht, dann brauchen wir uns in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr mit Beatmungsgeräten oder irgendwelchen Problemen des Profifußballs auseinandersetzen."

Trotz der Pandemie zeigte sich Lienen aber Einverstanden mit den Plänen der Deutschen Fußball Liga (DFL), die Bundesliga-Saison ohne Zuschauer fortzusetzen: "Ich kann vorübergehend auch mit Geisterspielen leben, wir müssen weitermachen."

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