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Jens Lehmann gesteht eine Infektion mit dem COVID-19-Virus. In seiner im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 geäußerten Kritik an Geisterspielen legt der 50-Jährige nach.

Der frühere Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann hat sich Mitte März mit dem Coronavirus infiziert. "Ich litt anderthalb Tage an Husten und leichtem Fieber", sagte der 50-Jährige der Bild-Zeitung: "Nach zwei Wochen Quarantäne wurde ich von den Behörden wieder für gesund erklärt."

Der Krankheitsverlauf sei "leichter als bei einer Grippe" gewesen, "aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben."

Kritik an Geisterspielen: Lehmann plädiert für Zuschauer

Lehmann wiederholte indes seine zuletzt im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1 geäußerte Forderung, bei einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison die Stadien teilweise für Fans zu öffnen. "Ich habe bisher noch kein vernünftiges Gegenargument gehört", sagte er.

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"Wenn nur jeder vierte Platz besetzt wird, ist genug Distanz untereinander. Wer gegen die Abstandsregel verstößt, fliegt raus und bekommt Stadionverbot." Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft derzeit auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Im CHECK24 Doppelpass am 19. April hatte er mit der Frage, "warum man in ein Stadion wie die Allianz Arena, in die 70.000 Leute reinpassen, nicht 20.000 reinstecken kann", für Zündstoff gesorgt.

Generell unterstütze Lehmann die Aussagen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. "Wir müssen Deutschland wieder hochfahren, damit die Wirtschaft überlebt. Das gilt für alle Wirtschaftszweige, auch für die Bundesliga", sagte Lehmann.

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