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München - Mitten in der Corona-Krise nimmt auch der FC Bayern das Mannschaftstraining wieder auf – in stark modifizierter Form. Ein Weltmeister muss abbrechen.

Um 10.04 Uhr hat auch der FC Bayern das Mannschaftstraining mitten in der Corona-Krise wieder aufgenommen – allerdings in stark abgeänderter Form.

Eine Vierer-Gruppe unter anderem mit Thomas Müller und Jerome Boateng betrat als erstes den Platz an der Säbener Straße. Insgesamt wurde in fünf Gruppen, getrennt an verschiedenen Stationen, trainiert.

Alle Spieler und Betreuer achteten penibel darauf, einen Mindestabstand von etwa zwei Meter einzuhalten.

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Niklas Süle (M.) arbeitete auf dem Platz weiter an seinem Comeback
Niklas Süle (M.) arbeitete auf dem Platz weiter an seinem Comeback © Imago

Dies galt auch für die Torhüter Manuel Neuer und Sven Ulreich beim separaten Torwarttraining.

Lewandowski feiert Comeback

Trainer Hansi Flick, dessen Vertrag am Freitag verlängert worden war, führte zu Beginn der Einheit zunächst ein Gespräch mit Kapitän Manuel Neuer, hielt sich im Anschluss dann zwischen den einzelnen Stationen auf.

Nach seiner Knieverletzung aus dem Champions-League-Spiel beim FC Chelsea im Februar gab auch Torjäger Robert Lewandowski ein Comeback auf dem Platz und machte die Einheiten regulär mit.

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Verteidiger Niklas Süle, der in der Reha nach einem Kreuzbandriss ist, trainierte ebenso mit dem Ball, wenn auch dosierter als seine Teamkollegen.

Tolisso muss abbrechen

Ivan Perisic (Knöchelbruch) absolvierte ein gesondertes Aufbautraining.

Sorgen bereitete Corentin Tolisso. Der Franzose musste das Training wegen Problemen am linken Fuß bereits an der ersten Station abbrechen. Tolisso konnte den Platz aber selbständig verlassen.

Gute Laune bei Müller

Den Spielern war die Freude durchaus anzumerken, endlich wieder auf dem Rasen aktiv sein zu dürfen. Insbesondere Müller versprühte beim Torschusstraining gute Laune.

Bei traumhaftem Wetter hatten sich auch einige Fans eingefunden. Zudem verfolgten vier Kamera-Teams und acht Fotografen das Training.

Neuer: "Sehr ungewohntes Gefühl"

"Es war schon ein sehr ungewohntes Gefühl, heute in Kleingruppen ein Training abzuhalten. Aber es war auch schön, die Jungs mal wieder live zu sehen", sagte Neuer.

Nach dem Ende des Trainings um 12.29 Uhr wurden den Spielern Essenspakete ausgehändigt. Essen und Duschen erfolgten daheim.

Der Ablauf des Trainings ist für die gesamte Woche in dieser Form geplant.

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