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München und Rio de Janeiro - Joshua Kimmich und Leon Goretzka starten die Solidaritätswelle beim FC Bayern. Der nächste Spieler des Rekordmeisters setzt sich gegen die Folgen der Pandemie ein.

Trotz Quarantäne im fernen München hat Bayern-Fußballstar Philippe Coutinho eine gewaltige Hilfsaktion in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro angeleiert.

Der 27-Jährige spendete laut dem Internetportal Globoesporte rund 20 Tonnen Lebens- und Hygienemittel, die seit Dienstag in Armenvierteln rund um das Stadion von Vasco da Gama, wo er seine Karriere begann, verteilt werden.

Auf den mehr als 1000 Plastiktaschen, gefüllt mit Reis und Bohnen, Zucker, Öl und Kaffee, aber auch Wasch- und Spülmittel, klebt eine Botschaft des vom FC Barcelona nach München ausgeliehenen Selecao-Spielers.

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"Die Welt durchlebt einen schwierigen Moment, und jeder von uns muss seinen Beitrag leisten", schreibt der Brasilianer und bittet eindringlich: "Lasst uns zu Hause bleiben."

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Und der unweit von der Arena San Januario geborene Coutinho verspricht weiter: "Das ist nur der Anfang einer großen Wohlfahrts-Kampagne."

Rio ist mit 23 Toten und 708 bestätigten Fällen (Stand Dienstag) in Brasilien das zweitgrößte Epizentrum der Coronavirus-Krise hinter Sao Paulo (136/2339). In den kommenden Tagen wird jedoch mit einer drastischen Zunahme der Covid-19-Krankheitsfälle vor allem in den Armenvierteln der Stadt gerechnet.

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