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Union-Trainer Urs Fischer wundert sich über die Form seiner Spieler nach drei Wochen Corona-Auszeit
Die Coronakrise stellt die Bundesligisten vor völlig neue Herausforderungen © Getty Images
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Urs Fischer ärgert sich über den Zustand seiner Spieler. Die Corona-Pause macht sich deutlich bemerkbar - trotz der Trainingspläne für zu Hause.

Trainer Urs Fischer ist mit dem aktuellen Fitnesszustand seiner Spieler beim Bundesligisten Union Berlin nicht zufrieden.

Die Ergebnisse beim Leistungstest zum Trainingsstart nach der Corona-Zwangspause am vergangenen Montag seien nicht so gewesen, "wie wir uns das vorgestellt haben. Die Spieler haben in den drei Wochen schon einiges verloren", sagte der 54-Jährige am Donnerstag in einer Videokonferenz. 

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Es sei wichtig, die Mannschaft "in physischer Hinsicht wieder aufzubauen, damit wir sie auf einen ähnlichen Leistungsstand bekommen wie zu dem Zeitpunkt, als wir aufgehört haben". Eine Mitschuld gibt Fischer der "außerordentlichen Situation. Die Jungs versuchen natürlich, das Programm für zu Hause so umzusetzen, wie es geplant ist". 

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Fischer trauert Atmosphäre jetzt schon hinterher

Gleichzeitig müsse das Team die Situation aber auch "so annehmen wie sie ist, und das Beste daraus machen. Das sind neue Erfahrungen, die wir machen. Auch der Tag X, an dem wir wieder beginnen sollen, ist noch nicht definiert – das macht es schwieriger". 

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Dem Trainer würden bei einer möglichen Saisonfortsetzung mit Geisterspielen "natürlich die Zuschauer fehlen. Man hört ja auch immer von den Gegnern, dass bei uns eine besondere Atmosphäre herrscht, dass es nicht einfach ist, bei uns zu spielen. Unser zwölfter Mann hat uns schon geholfen, Spiele zu gewinnen oder einen Punkt zu holen". 

Die Entscheidung über eine mögliche Wiederaufnahme "liegt in den Händen der Behörden. Es ist nicht an uns zu kommentieren oder zu hinterfragen, sondern Vorgaben umzusetzen", sagte Fischer.

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