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Herthas Führung aus Ingo Schiller, Michael Preetz und Werner Gegenbauer (v.l.) muss sich mit dem Stadionneubau gedulden
Herthas Führung aus Ingo Schiller, Michael Preetz und Werner Gegenbauer (v.l.) muss sich mit dem Stadionneubau gedulden © Imago
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Hertha BSC möchte raus aus dem Olympiastadion und in einer reinen Fußball-Arena spielen. Doch das Unterfangen wird durch die Coronakrise nicht einfacher.

Hertha BSC muss seine Stadionpläne durch die weiter offene Standortfrage und die Corona-Krise korrigieren. Der Berliner Bundesligist wollte ursprünglich von 2025 an in einer neuen, reinen Fußball-Arena spielen.

"Es ist eher unwahrscheinlicher geworden, dass das Datum gehalten werden kann. Wir wollen aber an dem Projekt festhalten", sagte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller bei der digitalen Mitgliederversammlung.

Hertha hat andere Prioritäten

Derzeit könne der Verein in Zeiten der Corona-Krise "nicht den Fokus auf das Thema richten", sagte Schiller: "Derzeit gilt es, die aktuelle Situation zu beherrschen."

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Zudem würden sich auch die politischen Entscheidungsträger mit einer Unsicherheit konfrontiert sehen. "Die Frage des Standorts ist nicht beantwortet", erklärte der Finanzchef des Vereins, der noch immer einen Neubau auf dem Gelände des Olympiaparks bevorzugt.

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Der Berliner Senat hat zuletzt eine Machbarkeitsstudie zu einem Stadionneubau auf dem sogenannten Festgelände am südöstlichen Rand des Flughafen Tegels in Auftrag gegeben.

"Die Pläne liegen dem Senat vor, wir warten gespannt darauf, wie diese beurteilt werden", hatte Manager Michael Preetz jüngst erklärt.

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