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RB Leipzig bereitet sich auf das Comeback der Bundesliga vor - Coach Julian Nagelsmann erklärt, wie er die ausstehenden Spiele angehen will.

Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat die Meisterschaft vor dem Wiederbeginn der Bundesliga noch nicht abgeschrieben.

"Die ganze Situation ist wie vor einem Turnier: Man hatte eine kurze Pause, dann eine lockere und jetzt eine schärfere Vorbereitung. Diese neun Spiele sind wie eine EM, und die wollen wir gewinnen", sagte er dem kicker. Die Leipziger liegen als Dritter fünf Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München (55 Zähler). 

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Die Favoritenrolle vor dem Re-Start nach der Coronapause sieht der Coach derweil beim Rekordmeister. "Wenn die Bayern eine Top-Verfassung haben, wird normalerweise die Meisterschaft über sie entschieden, erst recht bei diesem Vorsprung", sagte Nagelsmann: "Wir versuchen trotzdem, dieses Neun-Spiele-Turnier zu gewinnen und damit die theoretische Voraussetzung zu schaffen, ganz weit vorn zu landen." RB setzt die Spielzeit am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg fort. 

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Nagelsmann über Diskussionen zum Bundesliga-Neustart

Aktuell befindet sich der RB-Kader auf dem Trainingsgelände am Cottaweg in Quarantäne als Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Dass aus der Gesellschaft Kritik an der Fortsetzung der Bundesliga laut wird, weil beispielsweise in anderen Bereichen der Lockdown andauert, kann Nagelsmann nur bedingt nachvollziehen.

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So sei es "doch ratsam und wünschenswert, dass es in möglichst vielen Bereichen weitergeht. Deshalb macht die Diskussion 'was ich nicht darf, soll auch mein Nachbar nicht dürfen', in meinen Augen wenig Sinn", sagte er. 

Der Verantwortung der Spieler und Trainer ist sich Nagelsmann nach dem Kabinen-Video von Salomon Kalou von Hertha BSC, in dem dieser gegen Hygieneregeln verstoßen hatte, durchaus bewusst. Dabei ist der Saisonabbruch stets im Hinterkopf. "Man muss ja auch keine Atomphysik studiert haben, um zu kapieren, dass es ratsam ist, sich an die Vorgaben zu halten: Denn finden keine Spiele mehr statt, wird im Normalfall künftig auch das Gehalt deutlich niedriger ausfallen als bisher", so Nagelsmann.

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