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Lucas Hernández hat beim FC Bayern derzeit nicht den besten Stand. In seiner Heimat soll der Franzose aber heiß begehrt sein. Landet er bei Thomas Tuchel?

Familienzusammenführung in Paris?

Noch will Lucas Hernández der Durchbruch beim FC Bayern nicht gelingen. Am Wochenende durfte der Franzose endlich mal wieder von Beginn an ran, wusste aber nicht wirklich zu überzeugen.

Zwar rät SPORT1-Experte Stefan Effenberg beiden Seiten noch vehement davon ab, die Zusammenarbeit frühzeitig zu beenden, doch angeblich gibt es bereits erste Interessenten.

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Wie der spanische Radiosender Cadena Ser berichtet, hat PSG-Sportdirektor Leonardo den teuersten Neuzugang der Bayern-Geschichte (80 Millionen Euro) als Ersatz für Thiago Silva ganz oben auf dem Zettel.

Leonardo habe bereits Kontakt mit Umfeld des 24 Jahre alten Weltmeisters in Diensten der Münchner aufgenommen.

Doch damit nicht genug: Auch Hernández‘ Bruder Theo soll es dem Klub von Trainer Thomas Tuchel angetan haben. Der 22 Jahre alte Außenverteidiger hat sich mit einer starken Saison bei Milan für höhere Aufgaben empfohlen.

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Flick reagiert auf Hernández-Gerücht

Am Montag wurde Bayern-Trainer Hansi Flick mit dem neusten Gerücht aus Spanien konfrontiert.

"Ich kenne die Schlagzeilen nicht, ich kümmere mich darum auch nicht. Er steht bei uns unter Vertrag. Er hatte verletzungsbedingt keine einfache Zeit. Er hat dadurch auch einfach keinen Rhythmus und die aktuelle Viererkette macht es aktuell sehr gut", sagte der FCB-Coach auf der Pressekonferenz vor der Partie bei Werder Bremen. (1. Bundesliga, 32. Spieltag: SV Werder Bremen - FC Bayern München ab 20.30 Uhr im LIVETICKER)

Flick bat erneut um Geduld für seinen Schützling. "Lucas ist ein absoluter Profi, der 100 Prozent im Training gibt. Er konnte leider nicht alle taktischen Dinge mitmachen. Ich bin mit ihm soweit zufrieden", erklärte der 55-Jährige und sprach ihm das Vertrauen aus.

"Ich konnte ihm leider noch keinen Rhythmus geben. Ich sehe aber sein Potenzial, wenn es vielleicht nach außen nicht so rüberkommt, weil er kurze Einsatzzeiten hatte."

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"Er muss das Vertrauen spüren", pflichtet auch Effenberg bei, der Hernández' Verletzungssorgen ebenfalls berücksichtigt.

"Ein Weltmeister kann nicht zufrieden sein, nur Backup-Spieler zu sein, das ist ja klar. Ich wünsche mir für ihn, dass er zukünftig wieder topfit wird. Man wird nicht umsonst Weltmeister als Stammspieler. Das sind große Argumente."

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