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Florian Niederlechner scheiterte mit einem Elfmeter an Timo Horn
Florian Niederlechner scheiterte mit einem Elfmeter an Timo Horn © imago
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Florian Niederlechner erklärt, wie es zu seinem Elfmeter-Fehlschuss gegen den 1. FC Köln kommt. Ein Zuruf von Toni Leistner bringt den FCA-Stürmer ins Grübeln.

Da hat sich einer ins Bockshorn jagen lassen!

Beim Spiel zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Köln (1:1) hatte Florian Niederlechner nach 27 Minuten die große Chance, die Fuggerstädter vom Elfmeterpunkt in Führung zu bringen.

Der Angreifer schoss scharf nach halblinks, doch Kölns Torhüter Timo Horn, der den Elfmeter verursacht hatte, erahnte die Ecke und machte seinen Fauxpas wieder gut.

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Zu verdanken hatte der Elfmeter-Killer sein Gespür Teamkollege Toni Leistner, der mit seinem Hinweis nicht nur Horn auf die richtige Fährte führte, sondern auch Niederlechner mit einem Pyschotrick komplett verunsicherte.

Niederlechner: "Scheiß Geisterspiele"

"Ich habe heute den größten Fehler gemacht, den man als Elfmeterschütze machen kann", musste der Stürmer bei Sky zerknirscht konstatieren.

"Ich habe den Ball hingelegt, rechts ist eigentlich meine Ecke, wo ich bisher jeden gemacht habe", führte der Pechvogel weiter aus, "und dann kam von hinten ein Kommentar, den ich wegen der scheiß Geisterspiele gehört habe. Der hat gerufen: 'Du weißt, wo er immer hinschießt.' Das hat mich dazu gebracht, dass ich mich umentschieden habe."

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Das erwies sich als "großer Fehler", und Niederlechner hätte sich in den Allerwertesten beißen können.

"Ich habe mich beeinflussen lassen", gab der 29-Jährige unumwunden zu. "Fehler gehören dazu im Fußball. Ich war schon oft der Held, heute war ich der Depp."

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