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Ex-Werder-Star Naldo nimmt seine Nachfolger in die Pflicht. Den prekären Saisonverlauf lastet der Brasilianer weniger dem Trainer als den Spielern an.

Bei Werder Bremen und Schalke 04 war Naldo jahrelang unumstrittener Abwehrchef. 

Einen wie den Brasilianer in dessen besten Zeiten hätten die beiden aktuellen Krisenklubs gerne in ihren Reihen. Mit seinen 37 Jahren ist Naldo, dessen Vertrag bei AS Monaco im Januar aufgelöst wurde, allerdings über seinen Zenit hinaus. 

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Sorgen macht sich der Innenverteidiger derzeit vor allem um Werder, das am letzten Spieltag darum kämpft, den Relegationsplatz zu erreichen. 

"Werder ist zwar bekannt dafür, schon einige Wunder geschafft zu haben. Aber es wird sehr schwer, auch wenn Düsseldorf auswärts spielt. Klar, Werder kann gewinnen, aber Fortuna spielt nicht schlecht, sie haben zuletzt gute Leistungen gezeigt", lobte Naldo Werders Abstiegskonkurrenten bei SPORT1.

"Ich drücke Werder die Daumen"

Für einen Bremer Klassenerhalt hat Naldo kaum Hoffnungen. "Es wird sehr schwer für Werder, weil sie es schon die gesamte Saison viele Ausreden gefunden haben."

In die Pflicht nimmt der frühere Bremer vor allem die Spieler. "Es liegt nicht nur am Trainer, es liegt vor allem auch an den Spielern", erklärte Naldo. "Sie haben bis jetzt die Saison nicht kapiert. Ich drücke Werder die Daumen, aber es wird sehr schwer." 

Am kommenden Samstag muss Werder gegen den 1. FC Köln gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Fortuna bei Union Berlin hoffen. 

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Wenig warme Worte findet Naldo auch für Ex-Klub Schalke 04. "Es tut weh, weil ich zweieinhalb Jahre auf Schalke war und jeden Tag mit diesen Fans gelebt habe. Man sieht auf dem Platz, dass die Spieler total das Vertrauen verloren haben. Es ist eine sehr schwierige Zeit auf Schalke. Ich hoffe, dass es schon bald wieder besser geht."

Sorgen machen dem Verteidiger vor allem die Nebenschauplätze. "Auch außerhalb des Platzes ist derzeit Chaos. Schalke braucht die Fans, aber die sind sauer. Deswegen muss man schnell wieder versuchen, das Vertrauen der Fans zu gewinnen. Ich hoffe, dass die neue Saison besser wird - nicht nur auf dem Platz, auch außerhalb."

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