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Amin Younes hält auch Jahre nach der gemeinsamen Zeit bei Borussia Mönchengladbach sehr viel von Lucien Favre - und erklärt, was ihn auszeichnet.

Ex-Nationalspieler Amin Younes hat eine Lanze für seinen früheren Trainer Lucien Favre gebrochen.

Er könne die Kritik am Coach von Vize-Meister Borussia Dortmund "kein bisschen nachvollziehen", sagte der 26-Jährige, der unter Favre 2012 bei Borussia Mönchengladbach sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

"Sein Training war perfekt", sagte Younes: "Sehr fordernd, aber immer mit Ball, und es hat extrem viel Spaß gemacht. Jedes Detail hatte er im Blick. Sogar, mit welchem Fuß man wann, wie blockt. Das in jungen Jahren erleben zu dürfen, war ein Genuss."

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Favre habe in Gladbach "ein kleines Wunder" geschaffen.

Younes: Das zeichnet Favre besonders aus

Den Vorwurf, Favre könne eine Mannschaft nicht emotionalisieren, wies Younes (SSC Neapel) zurück: "Ein guter Trainer ist immer er selbst. Spielt er dem Team etwas vor, merken das die Spieler - und dann hat er sie verloren."

Den Schweizer (62) zeichne vor allem seine "Detailbesessenheit" aus.

Lobende Worte fand Younes auch für seinen aktuellen Coach Gennaro Gattuso, obwohl er aktuell Reservist ist.

"Ich bin wirklich überzeugt von ihm als Trainer. Egal, ob ich spiele oder nicht. Wenn Gattuso genug Zeit bekommt, wird er Erfolg haben", sagte er.

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