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BVB-Neuzugang Thomas Meunier darf nicht mit Ex-Klub PSG Champions League spielen und macht dafür vor allem eine Person verantwortlich.

BVB-Neuzugang Thomas Meunier hat scharfe Kritik an Ex-Klub Paris Saint-Germain geübt. 

Grund: Die Pariser haben, trotz der Bereitschaft von Borussia Dortmund, Meunier die Teilnahme am Champions-League-Turnier verweigert. Dass es soweit kam, dafür machte der 28 Jahre alte Belgier PSG-Sportdirektor Leonardo verantwortlich. 

"Leonardo hat sich zu keinem Zeitpunkt um ein Agreement mit dem BVB, geschweige denn mit mir bemüht! Er wollte, dass ich praktisch gratis für PSG auflaufe", sagte Meunier im Gespräch mit der Deutschen-Presse-Agentur (dpa) mit Verweis auf eine ausgebliebene Einigung über eine Leihgebühr oder versicherungstechnische Aspekte. 

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Statt mit den Franzosen noch einmal in der Champions League aufzulaufen, sei ihm per Anwaltschreiben der Zutritt zum Klubgelände verwehrt worden, berichtete Meunier. Auch sein, mit juristischer Hilfe verfasster, Versuch, nach vier Monaten Pause, wieder auf dem Gelände trainieren zu dürfen wurde abgelehnt. 

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"Daraufhin wurde mir telefonisch mitgeteilt, ich solle bloß nicht den Weg von wem auch immer kreuzen, weil ich verstörende Geschichten erzählen könnte. Typischer Fall von Realitätsverlust", sagte Meunier. 

Meunier wehrt sich: "Das stimmt so nicht"

Er ergänzte: "Leonardo hat der Presse in Frankreich erzählt, dass ich eine Vertragsverlängerung abgelehnt hätte. Das stimmt so aber nicht, das will ich ganz deutlich sagen."

Meunier war ablösefrei von Paris nach Dortmund gewechselt, nachdem er zuvor mit den Franzosen die Schwarz-Gelben im Achtelfinale der Champions League ausschaltete. Im Viertelfinale bekommt es PSG nun, ohne Meunier, mit Atalanta Bergamo zu tun.

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