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München - Lucas Hernández gibt sein erstes Interview auf Deutsch. Dabei verrät der Rekordneuzugang unter anderem, welche Bedeutung seine Tattoos haben.

Bayerns Rekordneuzugang Lucas Hernández hat auf dem YouTube-Channel der Münchner sein erstes Interview auf Deutsch gegeben. 

"Wir haben gut gefeiert" verriet der 24-Jährige nach dem Double-Gewinn der Münchener. 

Bei Hansi Flick nicht erste Wahl

Dennoch durchlebt der Franzose keine leichte Einstiegssaison in der bayerischen Landeshauptstadt. Weder in der Innenverteidigung noch als Linksverteidiger war der Weltmeister nach dem Liga-Restart erste Wahl von Coach Hansi Flick. Nach einem Innenbandriss im Sprunggelenk verpasste er zudem einen Großteil der Vorrunde. 

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Ein Plus, mit dem er sich im Bayern-Kader anbieten könnte, ist seine Vielseitigkeit. Zwei Positionen bekleiden zu können, sieht Hernández "definitiv als Vorteil" im modernen Fußball an. "Heute musst du als Spieler flexibel sein. Das ist Voraussetzung, um bei einem Top-Klub spielen zu können", erklärt der ältere Bruder von Milan-Star Theo Hernández. 

Bundesliga körperlicher als spanische Liga

Der 80-Millionen-Mann, der im Sommer von Atlético Madrid kam, merkt zwischen der spanischen La Liga und der Bundesliga besonders einen physischen Unterschied. "Die Bundesliga ist definitiv eine der drei besten Ligen der Welt. Es ist eine sehr physische Liga. Viel körperlicher, als in Spanien. Das spiel ist intensiver und schneller. In Spanien spielt man dafür technischer."

Der französische Nationalspieler wird in seinen Spielen von zwei Kriegern begleitet: Denn seinen tätowierten rechten Arm schmücken unter anderem Abbildungen von Achilles und Julius Cäsar. "Ich bin ein kleiner Krieger auf dem Platz", erklärt er den Grund für die ungewöhnlichen Abbildungen.

Während die "Krieger" den Unterarm verziehen, ließ sich Hernández die Namen seiner Familie und einen Schutzengel auf seinem Oberarm verewigen.

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