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München - Robert Lewandowski vom FC Bayern wird von seinen Bundesliga-Kollegen zum besten Feldspieler gewählt. Mario Götze dagegen erhält eine zweifelhafte Ehrung.

Die Torjägerkanone als bester Vollstrecker vor gerade mal drei Wochen ist ihm nicht genug - schon gibt es die nächste Auszeichnung:

Robert Lewandowski vom deutschen Meister FC Bayern ist von seinen Kollegen in der Fußball-Bundesliga zum besten Feldspieler gewählt worden.

42,6 Prozent der 270 teilnehmenden Profis stimmten in der traditionellen kicker-Umfrage für den polnischen Stürmer und Torschützenkönig.

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Auf den Plätzen zwei und drei landeten Jadon Sancho (14,1) von Borussia Dortmund und Lewandowskis Teamkollege Joshua Kimmich (12,2).

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Zuletzt war Lewandowski bei der Wahl der Spielergewerkschaft VDV bereits zum besten Spieler der Saison gekürt worden.

Der 31 Jahre alte Nationalspieler, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 2023 läuft, erzielte in dieser Saison  34 Tore und krönte sich damit zum nunmehr fünften Mal zum Bundesliga-Torschützenkönig.

Verwehrt blieb ihm dabei allerdings Gerd Müllers Rekord von 40 Toren in der Saison 1971/1972.

Götze Absteiger der Saison

Als Absteiger der Saison wählten die Bundesliga-Profis Mario Götze von Borussia Dortmund.

Der Weltmeister-Held von 2014 erlebte beim BVB eine enttäuschende letzte Saison, seine Zukunft ist weiterhin unklar.

Götze erhielt 30 Prozent der Stimmen. Den zweiten Platz bei den Absteigern belegte Alexander Nübel, der von Schalke 04 zum FC Bayern wechselt.

Auch Salomon Kalou (ehemals Hertha BSC), Guido Burgstaller (Schalke), Philippe Coutinho (Bayern) und Lucas Hernández (Bayern) erhielten Stimmen.

Meistermacher Jürgen Klopp wurde von den Spielern aus der Bundesliga zum besten Trainer der Welt gewählt. Für den Teammanager des FC Liverpool, der den Klub zum ersten Titel in der Premier League seit 30 Jahren geführt hatte, stimmten 74,8 Prozent der Teilnehmer.

Dazu beurteilte eine Mehrheit der Profis den Restart der Bundesliga als "vorbildlich" (66,3 Prozent). Die zunehmende Kritik am Profifußball aus der Gesellschaft halten fast zwei Drittel dagegen für "übertrieben" (65,6 Prozent).

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