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Bad Ragaz - Der BVB startet sein Trainingslager in Bad Ragaz. Fünf Mitglieder des Schweizer Klubs sind an Corona erkrankt. Die Sicherheitsvorkehrungen werden intensiviert.

Grüezi, BVB! Um 12.47 Uhr ist der Bundesliga-Vizemeister in zwei Bussen in Bad Ragaz vorgefahren, bereitet sich in dieser Woche im Schweizer Kurort auf den erneuten Meister-Angriff auf die Bayern vor.

Mit dabei: Jadon Sancho. Der 20 Jahre alte Shooting-Star wird nicht zu Manchester United wechseln.

Aufgrund der strikten Sicherheitsvorkehrungen im Zuge des Corona-Virus haben die BVB-Spieler, anders als in den vergangenen zehn Jahren üblich, Einzel- statt Doppelzimmer.

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Am Nachmittag werden die Schwarz-Gelben dann ihre erste Trainingseinheit auf dem Sportgelände Ri-Au abhalten. Die Anlage wurde in den vergangenen zwei Wochen nicht mehr benutzt, damit der BVB problemlos trainieren kann.

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Brisant: Beim ortsansässigen Amateur-Klub FC Bad Ragaz geht der Corona-Virus um. Fünf Mitglieder des Vereins (darunter drei Spieler) steckten sich jüngst an.

Am Freitag teilte der Fußballverein auf seiner Facebook-Seite mit, "dass diese Ansteckungen mit größter Wahrscheinlichkeit im privaten Umfeld und somit außerhalb unserer Fußballplätze stattgefunden haben". Und weiter: "Sämtliche Personen, welche engen Kontakt zu den bestätigten Fällen hatten, wurden vom Kanton kontaktiert und müssen sich in Quarantäne begeben." Der FCB hatte sogar das Cup-Spiel am Samstagabend gegen Rebstein abgesagt.

Trainingsgelände nochmal desinfiziert

Wie SPORT1 erfuhr, wurde aus Sicherheitsgründen das komplette Trainingsgelände vor der BVB-Anreise noch einmal desinfiziert. Ein Platzwart sagt auf Nachfrage: "Wir haben mit Handsprühern vor allem Chrom- und Stahlflächen und damit Türgriffe oder Banden desinfiziert. Dort hält sich Corona nämlich am längsten fest."

Der FC Bad Ragaz teilte auf Nachfrage mit, dass sich alle Mitarbeiter, die sich in diesen Tagen am BVB-Trainingsgelände aufhalten werden, einem Corona-Test unterzogen haben und negativ getestet wurden.

Zuschauer sind in diesem Jahr nicht zugelassen. Die Trainingsplätze sind von einem Sichtschutz umgeben, um Neugierige abzuhalten und Menschenansammlungen zu verhindern. Akkreditierte Medienvertreter dürfen nur mit Maske und unter strikter Einhaltung der Sicherheitsregeln rein.

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