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München - Borussia Dortmund und Sebastian Kehl setzen offenbar die Zusammenarbeit fort. Langfristig steht der Ex-Profi vor einer Beförderung in der BVB-Führungsriege.

Borussia Dortmund setzt weiter auf Kontinuität in der Führungsetage.

Nach Manager Michael Zorc befindet sich offenbar auch Sebastian Kehl unmittelbar vor einer Verlängerung seines Vertrags als Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

Aktuell läuft der Vertrag des 40-Jährigen im kommenden Sommer aus, nun soll die Laufzeit bis Sommer 2022 ausgedehnt werden. Laut dem Bericht sind nur noch letzte Details bei der Ausgestaltung bezüglich Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung zu klären.

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Beerbt Kehl Zorc als BVB-Manager?

"Wir haben uns darauf verständigt, zeitnah Gespräche zu führen und auch die Perspektive und zunehmende Verantwortlichkeiten dann zu besprechen", sagte Kehl kürzlich im Dortmunder Trainingslager in Bad Ragaz.

Kehl könnte 2022 Zorcs Posten als Sportlicher Leiter bei den Schwarz-Gelben übernehmen. Zorcs Vertrag wurde im Juni auf Wunsch von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bis 2022 verlängert.

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"Ich habe Michael Zorc vor einigen Wochen persönlich darum gebeten, ein weiteres Jahr dranzuhängen. Wir alle beim BVB sind glücklich und dankbar, dass er unserem Wunsch entsprochen hat", sagte Watzke damals. "Michael ist ein echter Borusse und als solcher bereit, in einer für uns alle herausfordernden Phase, in der Planungen schwierig und Entwicklungen schwer vorhersehbar sind, weiter in der sportlichen Verantwortung zu stehen. Diese Kontinuität tut uns gut."

Kehls Vertragsverlängerung wäre ein weiteres Puzzleteil für die langfristige Planung. Der frühere BVB-Kapitän, der 2015 seine aktive Laufbahn beendete, gilt als erster Kandidat auf die Nachfolge Zorcs in zwei Jahren. Seit Sommer 2018 ist Kehl als Leiter der Lizenzspielerabteilung für die Dortmunder tätig und unter seinem direkten Vorgesetzten Zorc in alle Entscheidungen in der Führungsetage eingebunden.

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Kehl betonte die "sehr enge und vertrauensvolle" Zusammenarbeit mit Zorc: "Wir besprechen alle anstehenden Themen und ergänzen uns dabei sehr gut. Sobald in irgendeine Richtung eine Entscheidung gefallen ist, werden wir sie auch verkünden."

Kehl lobt Youngster Bellingham und Moukoko

Zuletzt hatte der BVB mit den Verpflichtungen von Jude Bellingham und Reinier sein Profil als Talentschmiede weiter geschärft. Dazu rückt Juwel Youssoufa Moukoko, der ab seinem 16. Geburtstag am 20. November in der Bundesliga spielberechtigt ist, zur neuen Saison zu den Profis auf.

"Jude hat sich super integriert. Bei dem Jungen merkt man, dass er voll im Saft steht, er war nur eine Woche raus. Er strotzt vor Selbstvertrauen. Er bringt uns genau diese Aggressivität, diese Körperlichkeit im Mittelfeld, die uns sehr, sehr gut tut. Jude hat richtig auf sich aufmerksam gemacht, trotz seiner erst 17 Jahre", sagte Kehl dem Klub-TV des BVB.

Auch mit Moukokos Trainingsleistungen ist Kehl bislang zufrieden: "Youssoufa Moukoko hat lange, lange gewartet, dass er bei den Profis mittrainieren darf, leider darf er bis November nicht spielen. Wir hätten ihn natürlich gerne mal gesehen. Er hat innerhalb kürzester Zeit gezeigt, warum wir große Hoffnungen in ihn haben."

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