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Nach seinem RB-Abschied ist Ralf Rangnick auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.Der 62-Jährige erklärt, warum es mit dem AC Mailand nicht klappte.

Nach acht Jahren bei RB - zuletzt als "Head of Sport and Soccer Development" - hat Ralf Rangnick kürzlich einen Schlussstrich gezogen und wird sich einer neuen Aufgabe zuwenden.

Allerdings wird die neue Herausforderung nicht, so wie es lange Zeit aussah, beim AC Mailand liegen. In der Süddeutschen Zeitung erläuterte Rangnick nun die Umstände der verpassten Liaison mit den Rossoneri.

"Durch die gute Serie von Milan seit dem Restart - neun Siege, drei Unentschieden - konnte man das einfach nicht machen. Egal, aus welcher Perspektive, aus meiner oder des Vereins: Es wäre nicht klug gewesen", erklärte der frühere RB-Trainer- und Manager. 

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Neues Projekt? "Das kann ich ausschließen"

"Wenn ich mich in die Lage der Milanisti hineinversetze, egal ob in Trainer, Sportdirektor, Spieler oder Fans: Ich hätte auch kaum verstanden, warum Milan nach einem solchen Lauf alles verändern will."

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Wo seine Zukunft stattdessen liegen wird, sei derzeit noch nicht absehbar, sagt Rangnick. "Ich will nicht so viel in die Zukunft schauen. In England könnte ich wegen der Sprache sofort anfangen. Das schließt, wie Milan gezeigt hat, andere Ligen nicht aus, weil ich recht sprachbegabt bin."

Allerdings will der 62-Jährige kein neues Projekt mehr aus dem Boden stampfen - wie etwa in Hoffenheim oder Leipzig. "Das kann ich, Stand heute, eher ausschließen. Das habe ich, angefangen in Ulm, oft genug gemacht. In meinem Alter  wäre es schön, wenn der nächste Klub einer wäre, der von Anfang an Titel gewinnen kann."

Dass er sich aus Leipzig ohne Titel verabschiedet, nagt nicht an Rangnicks Selbstvertrauen. "Einer mit Leipzig wäre schön gewesen, das war aber in den letzten vier Jahren kein realistisches Ziel. Trotzdem haben wir bei RB etwas geschaffen, was es in 100 Jahren Fußball noch nie gegeben hat und man auch in den nächsten 100 Jahren schwer toppen kann."

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