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Karl-Heinz Rummenigge präsentiert Neuzugang Leroy Sané
Karl-Heinz Rummenigge präsentiert Neuzugang Leroy Sané © Getty Images
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München - Im Bundesliga-Barometer äußert sich eine Mehrheit der Fans verständnisvoll zur Transferpolitik der Bayern. Die Mehrheit will auch Zuschauer beim Supercup.

Im Juli hatte Karl-Heinz Rummenigge mit einer Aussage zur Transferpolitik des FC Bayern für Wirbel gesorgt.

In der französischen Zeitschrift France Football behauptete der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters: "Bayern München hat noch nie einen Spieler angeworben, um einen seiner Konkurrenten zu schwächen."

Selbst wenn so wäre: Die deutschen Fußball-Fans haben mehrheitlich Verständnis für die Personalpolitik der Bayern. In einer repräsentativen Umfrage für das Bundesliga-Barometer sagten 80,6 Prozent der 5.290 Befragten, "es ist normal, dass Klubs gute Spieler auch von direkten Konkurrenten verpflichten".

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84,4 Prozent sind der Meinung: "Hinter den Verpflichtungen steht der Anspruch der internationalen Wettbewerbsfähigkeit."

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Fans für Supercup vor Zuschauern

Die Bayern werden aller Voraussicht nach auch der erste Bundesligist sein, der seit Monaten wieder ein internationales Pflichtspiel vor Zuschauern bestreitet. Die UEFA plant den Supercup des Champions-League-Siegers gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla in Budapest vor 20.000 Zuschauern auszutragen.

Auch dieses Vorhaben stößt mehrheitlich auf Zustimmung. 62,3 Prozent finden es gut. Sogar 65,2 Prozent sind der Meinung, dass auch die DFL den deutschen Supercup als Pilotprojekt mit Zuschauern veranstalten sollte, bevor Fans wieder bei Bundesliga-Spielen wieder ins Stadion gelassen werden.

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Was das Spiel der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League am Sonntag in der Schweiz angeht, sind die Fans optimistisch. 78,8 Prozent erwarten einen Sieg des DFB-Teams.

Umfrage: Topstars haben zu viel Macht

Lionel Messi hat sich am Freitag dann doch zum FC Barcelona bekannt. Zuvor hatte er öffentlich den Wunsch geäußert, den Verein ablösefrei verlassen zu dürfen. Dieser Schritt hatte in der Fußball-Welt für Aufsehen gesorgt. 

Viele sahen in Messis Vorgehen den Beweis dafür, dass Topstars zu viel Macht in den Vereinen haben. So sahen es auch die deutschen Fußball-Fans. 75,1 Prozent waren im Bundesliga-Barometer dieser Meinung.

Man muss allerdings dazu sagen, dass die Umfrage vor der endgültigen Entscheidung Messis pro Barca durchgeführt worden war.

Das Bundesliga-Barometer von Prof. Dr. Alfons Madeja in Nürnberg gehört zu den ältesten und zuverlässigsten Umfrage-Initiativen im Sport. Weitere Informationen sind über diesen Link erhältlich: https://bundesligabarometer.de/registrieren 

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