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Leverkusen - RB Leipzig muss sich bei Bayer Leverkusen am 2. Bundesliga-Spieltag mit einem Remis zufrieden geben. Emil Forsberg und Karim Demirbay treffen traumhaft.

RB Leipzig hat sich bei Bayer 04 Leverkusen einen Punkt erkämpft. Der Champions-League-Halbfinalist und die Werkself trennten sich am 2. Spieltag der Bundesliga 1:1 (1:1). (Spielplan der Bundesliga 2020/21)

Emil Forsberg (14.) hatte die Gäste mit einem satten Schuss unter den Querbalken nach Fehlern der beiden Bender-Zwillinge in Führung gebracht, ehe Kerem Demirbay in der 20. Minute mit einem Kracher aus rund 20 Metern, der an die Unterkante der Latte ging, den Ausgleich erzielte.

Insgesamt war Leverkusen die bessere und aktivere Mannschaft, machte jedoch nichts aus dem Chancenübergewicht.

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Schick und Sörloth dürfen ran

Für Bayer war es nach dem Unentschieden in Wolfsburg am ersten Spieltag der zweite Punkt der Saison. Leipzig musste nach dem Auftaktsieg gegen Mainz 05 den ersten Rückschlag hinnehmen. (Tabelle der Bundesliga)

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Beim Team von Trainer Peter Bosz gab Stürmer Patrik Schick sein Startelf-Debüt gegen den Ex-Klub. Auf Seiten der Leipziger wurde Neuzugang Alexander Sörloth nach etwa einer halben Stunde für den verletzten Yussuf Poulsen eingewechselt.

Die Sachsen waren dabei über weite Strecken des Spiels die schwächere Mannschaft, Keeper Peter Gulacsi verhinderte die erste Saisonniederlage.

Forsberg von Leipzig selbstkritisch

"Es war kein richtig gutes Spiel von uns. Wir hatten zu wenig den Ball, zu wenig Zugriff. Es haben Ideen gefehlt", gab sich Forsberg nach der Partie bei Sky selbstkritisch.

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Die Werkself konnte in ihrem 1400. Bundesliga-Spiel wegen schlechter Chancenverwertung ihren Leipzig-Fluch nicht beenden, auch im fünften Heimspiel gelang gegen den Dritten der letzten Saison kein Sieg. Mit nur zwei Punkten aus den ersten zwei Spielen laufen die Rheinländer der Musik im Rennen um die Königsklasse gleich etwas hinterher.

Nagelsmann hatte die Partie zum ersten Schlüsselduell im Kampf um Europa ausgerufen und angekündigt, "wir wollen die drei Punkte Plus". Dabei verzichtete er vor 6042 Zuschauern in der ersten Elf noch auf seinen neuen Angreifer Sörloth. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Updamecano fast mit Eigentor

Auf der Gegenseite feierte der im Sommer aus Leipzig an den Rhein gewechselte Schick sein Startelfdebüt. Dessen Anwesenheit im Strafraum zwang Dayot Upamecano nach Hereingabe von Moussa Diaby gleich fast zu einem Eigentor (4.). 

Es war der Startschuss einer temporeichen Begegnung. Beide Teams gingen intensiv in die Zweikämpfe und suchten zielstrebig den Weg nach vorne. Forsberg tanzte Lars Bender aus und vollendete mit einem strammen Schuss ins kurze Eck.

Bayer zeigte sich nur wenig geschockt, Demirbay hatte nur sechs Minuten später mit einem perfekten Schlenzer aus rund 20 Metern die passende Antwort parat. 

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Wirtz trifft für Leverkusen den Pfosten

Überraschend früh schlug dann schon die Stunde von Sörloth, er ersetzte nach 27 Minuten den verletzten Poulsen. Allerdings hing der Norweger zunächst vollkommen in der Luft, weil die Rheinländer trotz der Abgänge der Topscorer Kai Havertz und Kevin Volland immer mehr das Kommando übernahmen. Leverkusen schnürte Leipzig nun am eigenen Strafraum ein, bei der besten Chance scheiterte Schick per Kopf an Peter Gulacsi (40.). 

Nagelsmann reagierte zur Pause mit einer Umstellung auf Viererkette und der Einwechslung von Neuzugang Hee-Chan Hwang. Doch es besserte sich in Abwesenheit des verletzten Kapitäns Marcel Sabitzer nur wenig, Leverkusen blieb das gefährlichere Team. Florian Wirtz traf nach perfektem Umschaltspiel jedoch nur den Pfosten (59.).

In der Schlussphase gab sich keines der Teams mit einem Punkt zufrieden, beide spielten weiter mit Risiko nach vorne.

Für Bayer-Keeper Lukas Hradecky war die entscheidende Erkenntnis: "Das Beste am Spiel war, dass die Fans wieder da sind. Man hat gleich gemerkt, dass wieder mehr Intensität drin war."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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