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Der FC Bayern ist nicht nur auf dem Platz das Maß aller Dinge in der Bundesliga
Der FC Bayern ist nicht nur auf dem Platz das Maß aller Dinge in der Bundesliga © Imago
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Der FC Bayern erobert im HORIZONT Bundesliga Performance-Check die Spitze von Borussia Dortmund zurück. Den größten Sprung macht Union Berlin.

Der FC Bayern München ist nicht nur auf dem Fußballplatz wieder das Maß aller Dinge.

Der Triple-Gewinner eroberte die Spitze des HORIZONT Bundesliga Performance-Checks zurück. Mit 961 Punkten von möglichen 1050 erzielten die Bayern 43 Zähler mehr als im Vorjahr und 19 mehr als der Zweitplatzierte Borussia Dortmund.

Nachdem den Schwarz-Gelben im 2019 erstmals gelungen war, den Rekordmeister von Platz 1 zu verdrängen, müssen sie sich dieses Jahr mit 942 Zählern wieder hinter den Bayern einreihen. Damit können die Münchner in zwanzig Jahren Bundesliga Performance-Check 19 Mal den Sieg verbuchen.

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15 Experten aus Unternehmen, Medien und Agenturen bewerteten die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der 18 Erstligisten. Die sieben Kategorien Management, Marke, Stadion, Sponsoren, Fans, Serviceorientierung und Teamperspektive benoteten sie dabei mit jeweils bis zu 10 Punkten.

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Bayern mit Verbesserungen in Teamperspektive und Management

Die Bayern legten vor allem in zwei Kategorien deutlich zu. In der Kategorie Teamperspektive kommen sie auf 146 von möglichen 150 Punkten. Der BVB erzielte hier dieses Jahr nur 129 Punkte.

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Außerdem werden die Münchner in der Kategorie Management auffällig besser als im Vorjahr bewertet. Die Juroren honorieren dieses Jahr offensichtlich den Trainerwechsel und die Veränderungen in der Vorstandsetage und vergeben 141 Punkte.

Auch hier schneidet der BVB deutlich schlechter ab als 2019. Vor einem Jahr trug diese Kategorie viel zum Gesamtsieg der Dortmunder bei, nun liegt die Bewertung der Juroren bei 129 Punkten (Vorjahr: 137).

Werder erlebt tiefsten Absturz

Der größte Sprung nach oben gelingt Union Berlin. Der letztjährige Aufsteiger schiebt sich mit 675 Punkten von 16 auf Platz 11 im Gesamtranking und glänzt mit vergleichsweise guten Bewertungen bei Management, Marke und Fans.

Den tiefsten Absturz, ebenfalls um fünf Ränge, erlebt Werder Bremen. Vor allem die Einzelbewertungen der Marke, der Sponsoren und des Managements (88 Punkte) führen dazu, dass die Bremer von Rang 8 im Vorjahr auf Rang 13 rutschen.

Aus Sicht der Juroren war es in diesem Jahr eine besondere Herausforderung, bestimmte Bewertungen abzugeben, da aufgrund der Corona-Pandemie Kategorien wie Stadion, Fans und Serviceorientierung nur bedingt bewertet werden konnten. Insgesamt lässt sich aus den Ergebnissen aber kein besonderer Corona-Effekt erkennen – im Zweifel orientierten sich die Experten an den Erfahrungen aus den Vorjahren. Großes Lob sprechen die meisten in diesem Zusammenhang der DFL aus, deren Umgang mit dem Spielbetrieb Vorbildcharakter hat.

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