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Mainz - Nach dem Zoff um die Szalai-Suspendierung und den Spielerstreik bei Mainz 05 wird es eng für Trainer Beierlorzer. Sportvorstand Schröder lässt aufhorchen.

Nach dem aufsehenerregenden Spielerstreik beim FSV Mainz 05 hat Sportvorstand Rouven Schröder tiefgreifende Schlussfolgerungen der Vereinsführung angedeutet.

"Die Gesamtlage ist bedenklich. Es ist ganz wichtig, dass wir in die Analyse gehen, und dabei wird es auch um den Trainer gehen", sagte Schröder am Samstag vor dem Anpfiff des Ligaspiels gegen Aufsteiger VfB Stuttgart im Sky.

FSV-Chefcoach Achim Beierlorzer schien bislang nur indirekt Gegenstand der internen Diskussionen bei den Rheinhessen zu sein.

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Der Mainzer Vorstandsboss Stefan Hofmann hatte allerdings tags zuvor auf der Homepage des Klubs angedeutet, dass nicht allein die Suspendierung von Stürmer Adam Szalai und die ausstehende Nachzahlung von während der Corona-Pause einbehaltenen Gehältern für die Eskalation der Spannungen am Bruchweg gesorgt haben könnten.

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Beierlorzer schließt Szalai-Rückkehr bei Mainz auzs

Beierlorzer betonte bei Sky erneut, dass es für Szalai keine Rückkehr geben werde. Er legte dem Ungarn einen nahe, da man "auf junge Spieler setzen" wolle, wie Beierlorzer nochmals hervorhob.

"Wir wollen diesen Kaderplatz freihalten. Es war eine rein sportliche Entscheidung. Und die - ich wiederhole mich - haben wir ihm nach dem letzten Spieltag schon mitgeteilt."

Der Mainz-Trainer erklärte zudem: "Das war keine Geschichte zwischen mir und Adam Szalai, sondern eine Entscheidung für Adam Szalai." Die Mannschaft habe sich hinsichtlich der Kommunikation "gerne mehr mitgenommen gefühlt".

Eigentlich sei das ein ganz normaler Prozess gewesen, der vonstatten gegangen sei. "Wir haben dem Spieler nach der Saison deutlich gesagt, dass es wenig Spielzeiten geben wird. Die Reaktion darauf fand ich überraschend", so der FSV-Coach.

Schröder erwartet trotz der Rückkehr der Profis ins Training eine intensive Aufarbeitung der Geschehnisse: "Da kann man nicht von Normalität sprechen. Das ist auch ein Zeichen für uns, in die Analyse zu gehen, denn so kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. Wir sind es dem Verein schuldig, die richtigen Schlüsse zu ziehen."

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