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Beim 1. FC Köln wird weiterhin Timo Horn im Tor stehen
Beim 1. FC Köln wird weiterhin Timo Horn im Tor stehen © Imago
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Markus Gisdol legt sich auf der Torhüter-Position fest. Der Trainer des 1. FC Köln lässt sich dabei auch von Timo Horns Patzer nicht beirren.

Timo Horn bleibt trotz seines Patzers beim 0:1 (0:0) im Bundesligaspiel bei Arminia Bielefeld die Nummer eins des 1. FC Köln.

Dies stellte FC-Trainer Markus Gisdol nach der zweiten Saisonniederlage der Geißböcke im zweiten Spiel klar.

"Timo ist und bleibt unsere Nummer eins. Er hat heute einen Fehler gemacht, und das ist beim Torwart natürlich gleich brutal. Aber wir hätten das Tor auch besser verteidigen können", sagte der Coach. 

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Weiter beklagte der 51-Jährige das schlechte öffentliche Standing des Ur-Kölners Horn: "Dass daraus schnell was gemacht wird, aufgrund der Torhüterkonstellation, die wir haben, ist klar. Timo hat eine besondere Geschichte, er wird immer besonders kritisch gesehen."

Zieler nicht als Nummer eins gekommen

Der im Sommer von Hannover 96 verpflichte Rio-Weltmeister Ron-Robert Zieler (31) sei keineswegs "mit der klaren Absicht gekommen, hier Nummer eins zu werden, sondern Nummer zwei zu sein und sich hier zu entwickeln", betonte Gisdol.

Der 27-jährige Timo Horn wechselte 2002 in die FC-Jugend, seit der Saison 2012/13 ist der die Nummer eins bei den Profis.

Bereits in der abgelaufenen Spielzeit erreichte der Olympia-Silbermedaillengewinner von 2016 aber nicht mehr das Niveau früherer Jahre.

In Bielefeld machte Horn in der 78. Minute die kurze Ecke auf, Arminia-Angreifer Joan Simun Edmundsson nutzte die Lücke zum Tor des Tages.

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