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Union Berlin besiegt Nürnberg im Test - und darf mit den Fans jubeln
Union Berlin besiegt Nürnberg im Test - und darf mit den Fans jubeln © Imago
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Union Berlin besiegt den 1. FC Nürnberg - und darf erstmals seit fast 200 Tagen wieder mit den Fans im eigenen Stadion feiern.

Bundesligist Union Berlin hat seine Pflichtspiel-Generalprobe bei der teilweisen Rückkehr seiner Fans bestanden.

Vor 4500 Anhängern siegten die Köpenicker am Samstag im heimischen Stadion An der Alten Försterei gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg mit 2:1 (0:0). Das Testspiel war die erste Union-Heimpartie mit Fans seit 188 Tagen, die Anhänger jubelten und sangen auf den Rängen ausgelassen. 

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Am 1. März hatten die Berliner gegen den VfL Wolfsburg (2:2) letztmals vor den eigenen Zuschauern gespielt. Gegen Nürnberg traf Marcus Ingvartsen (51./64. per Foulelfmeter) für Union, zwischenzeitlich hatte Nikola Dovedan (52.) ausgeglichen. 

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Möglich geworden war das Zuschauer-Comeback dank der neuen Corona-Verordnung des Landes Berlin, die seit dem 1. September Freiluftveranstaltungen mit bis zu 5000 Besuchern gestattet. 

Laut dem zuständigen Hygienereferenten Denis Hedeler, der während der Partie im Stadion war, habe Union "die hygienerelevanten Vorgaben hervorragend umgesetzt". Er sei "besonders beeindruckt" von den Fans, "die die notwendigen Maßnahmen annehmen und die Hygieneregeln einhalten". 

Wie alle Bundesligisten strebt auch Union Berlin, in dessen Stadion 22.012 Zuschauer passen, in zwei Wochen einen Ligastart mit Zuschauern an. Aktuell unterscheidet sich die Anzahl zugelassener Fans von Bundesland zu Bundesland stark. Die Politik pocht auf eine einheitliche Lösung bis Ende Oktober.

Auch gegen Augsburg sollen 5000 Fans kommen

Für das Nürnberg-Spiel waren die personalisierten Eintrittskarten unter den Vereinsmitgliedern verlost worden. Für die Los-Gewinner galt eine Maskenpflicht, am zugewiesenen Platz durften sie den Mund-Nasen-Schutz unter Wahrung des Mindestabstands jedoch abnehmen.

Ähnlich will Union auch zum Bundesliga-Auftakt am 19. September (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg vorgehen, wenn wieder bis zu 5000 Zuschauer erwartet werden. Davor reisen die Berliner am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in der ersten DFB-Pokal-Runde zum Zweitligisten Karlsruher SC.

Sportlich ließ Union in der ersten Halbzeit zweimal aufhorchen, ansonsten kam von beiden Teams zunächst wenig. Christian Gentner (14.) und Grischa Prömel (20.) scheiterten mit guten Chancen an Nürnbergs Schlussmann Christian Mathenia.

Nach der Pause wurden die Gäste gefährlicher und hatten durch Pascal Köpke und Johannes Geis (50.) eine doppelte Möglichkeit, Berlins neuer Torwart Andreas Luthe war aber auf dem Posten. Nach dem zweimaligen Rückstand gaben sich die Franken nicht auf und rannten weiter an, obwohl Union mehr Spielanteile besaß.

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