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Augsburg - FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter kritisiert den straffen Terminplan durch die vielen Länderspiele. Einzig für die Bayern sei das Mammut-Programm kein großes Problem.

Geschäftsführer Stefan Reuter vom Bundesligisten FC Augsburg sieht den engen Terminkalender im Profifußball kritisch. Wie der Weltmeister von 1990 der Augsburger Allgemeinen sagte, sei es "Wahnsinn, dass in dieser kurzen Länderspielpause drei Länderspiele stattfinden, das ist zu viel".

Da wegen der Coronakrise lange keine Länderspiele stattfinden konnten, halten die nationalen Verbände und der europäische Dachverband UEFA ihre Spiele nun geballt in der zweiten Jahreshälfte ab.

Deutschland spielte beispielsweise innerhalb von sechs Tagen gegen die Türkei, in der Ukraine und gegen die Schweiz. Hinzu kommen für die Spieler die nationalen Ligen und der Europapokal. 

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Reuter: "Bayern ist englische Wochen gewohnt"

Kleinere Vereine wie der FC Augsburg merken die höhere Belastung durchaus. "Der FC Bayern ist da eine Ausnahme, der englische Wochen gewohnt ist. Viele andere Klubs sind das nicht. Wir haben auch einen anderen Spielstil, der viel Kraft erfordert. Die Bayern mit ihrem Ballbesitzfußball spielen vielleicht auch etwas ökonomischer", sagte Reuter. 

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Dennoch schlug sich sein Team bislang gut. Mit sieben Punkten aus drei Spielen steht der FCA auf Rang zwei der Bundesliga.

Mit einem Sieg im Top-Spiel am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Spitzenreiter RB Leipzig könnte Augsburg eventuell gar die Tabellenführung übernehmen.

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"Wir würden uns nicht wehren. Das übergeordnete Ziel ist es aber, die Klasse zu halten", so Reuter: "Sollte uns das frühzeitig gelingen, sind wir gerne bereit, uns über andere Dinge zu unterhalten. Aber mit sieben Punkten hat noch kein Verein die Klasse gehalten."

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