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Fernando Carro warnt vor der Umverteilung der TV-Gelder
Fernando Carro warnt vor der Umverteilung der TV-Gelder © Imago
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Ein Bündnis aus mehreren Vereinen treibt die Umverteilung der TV-Gelder zugunsten der Topvereine voran Das erzürnt Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro.

Geschäftsführer Fernando Carro von Bayer Leverkusen hat vor einer zu großen Umverteilung der TV-Gelder gewarnt.

"Wenn am Ende mehrheitlich die Vereine der zweiten Liga entscheiden, welche Fernsehgelder die Vereine der ersten Liga bekommen, ist das ein völlig indiskutables Szenario", sagte der 56-Jährige im Interview mit der Sport Bild: "Das kann zu einer Spaltung der ersten und zweiten Liga führen."

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Angeblich plant ein neues Klub-Bündnis um den VfB Stuttgart, Mainz 05, Arminia Bielefeld und Jahn Regensburg, die TV-Einnahmen ab der Saison 2021/22 zu Ungunsten der Topvereine zu verändern. Laut Sport Bild sollen demnach statt bisher acht Millionen künftig 50 Millionen Euro (20 Prozent) aus den internationalen TV-Erlösen in die 2. Bundesliga fließen. 14 Klubs sollen das Positionspapier bereits unterzeichnet haben.

"Wenn die zweite Liga jetzt auch noch an den internationalen TV-Topf möchte, geht mir das zu weit", sagte Carro und verwies darauf, dass die 2. Bundesliga schon jetzt mehr TV-Gelder bekomme als die Unterhäuser "in den anderen europäischen Ligen". Außerdem stünden aufgrund der Corona-Pandemie andere Dinge im Vordergrund, so Carro: "Es ist jetzt nicht die Zeit für eine Revolution, es geht um verträgliche Anpassungen."

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