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Leverkusen: Bosz unzufrieden mit Abstellpflicht
Leverkusen: Bosz unzufrieden mit Abstellpflicht © INA FASSBENDER/POOL/AFP/INA FASSBENDER/POOL/AFP/INA FASSBENDER
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Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen vermisst eine einheitliche Vorgehensweise bei der Abstellpflicht von Nationalspielern.

Leverkusen (SID) - Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen vermisst eine einheitliche Vorgehensweise bei der Abstellpflicht von Nationalspielern. "Ich finde es komisch, dass Bielefeld keine Nationalspieler abstellen musste. Ich weiß, dass es durch die verschiedenen Bundesländer und Gesundheitsämter unterschiedliche Entscheidungen gibt. Aber das finde ich nicht gerecht", sagte der Coach vor dem Duell beim Aufsteiger Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

"Ich denke, die Länderspielpause hat ihnen gut getan - zumal sie alle Spieler vor Ort hatten", sagte Bosz, der selbst auf einige Akteure verzichten muss, die sich bei ihren Länderspielreisen verletzt oder im Falle des Innenverteidigers Edmond Tapsoba mit Corona infiziert haben.

"In der Zeit, in der die Spieler bei uns sind, versuchen wir, die Belastung optimal zu steuern", sagte Bosz: "Wenn man sie dann für Länderspiele abstellen muss, haben wir das nicht mehr in der Hand. Damit müssen wir umgehen."

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Tapsoba fühle sich nach Auskunft der Ärzte gut, er müsse dennoch in Quarantäne bleiben. Schon bei vorherigen Länderspielphasen hatte die Werkself mehrere Verletzte zu beklagen. Beim Einsatz für Argentinien zog sich Ezequiel Palacios Mitte November Frakturen dreier Querfortsätze im Bereich der Lendenwirbelsäule zu, im Oktober hatte Santiago Arias einen Bruch des linken Wadenbeins, einen Syndesmoseriss und weitere komplexe Bandverletzungen im betroffenen Sprunggelenk erlitten.

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