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Viel Kampf, aber wenig Klasse lieferte das Spiel zwischen Leverkusen und Hertha BSC
Viel Kampf, aber wenig Klasse lieferte das Spiel zwischen Leverkusen und Hertha BSC © Imago
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Leverkusen - Leverkusen muss sich gegen Hertha mit einem mageren Remis begnügen und verpasst den Sprung auf Platz zwei. Dennoch könne der Punkt noch wichtig werden, meint Peter Bosz.

Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Platz zwei in der Bundesliga verpasst.

Zum Abschluss des 9. Spieltags kamen die Rheinländer in der heimischen BayArena nicht über ein torloses Remis gegen Hertha BSC hinaus. (Ergebnisse der Bundesliga) 

Durch den Punkt zog Leverkusen vorbei an Borussia Dortmund auf Rang drei, das am Samstag überraschend 1:2 gegen den 1. FC Köln verloren hatte. Der Rückstand auf die Bayern wuchs allerdings auf drei Punkte an. Die Berliner Hertha hängt weiter in der unteren Tabellenhälfte fest und bleibt 13. (Tabelle der Bundesliga) 

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Serie von Bayer Leverkusen reißt

Die Werkself bleib mit dem Unentschieden auch nach neun Spielen in dieser Saison ungeschlagen, konnten ihre Serie von fünf Siegen nicht fortsetzen. 

"In der Vergangenheit hätten wir solch ein Spiel vielleicht verloren. Heute haben wir immerhin einen Punkt mitgenommen. Wir werden am Saisonende sehen, wie wichtig dieser vielleicht noch sein wird", sagte Bayer-Trainer Peter Bosz.

In einer nur mäßig unterhaltsamen Partie hatte Bayer erst in der Nachspielzeit die beste Chance des Spiels, als Lars Bender per Kopf das Hertha-Tor nur um wenige Zentimeter verpasste. 

Bosz musste kurzfristig auf gleich drei Stammkräfte verzichten.

Bayer-Trainer Bosz muss auf Alario verzichten

Torjäger Lucas Alario (leichte Knieprobleme), Karim Bellarabi (Oberschenkelprobleme) und Nadiem Amiri (krank) standen nicht zur Verfügung. Hertha-Coach Bruno Labbadia vertraute der Elf der Vorwoche, die Borussia Dortmund 2:5 unterlag.

"Wir haben heute alles versucht. Die Jungs haben gekämpft. Wir hatten zudem kaum Wechselmöglichkeiten. Heute hat es für einen Sieg leider nicht gereicht. Ich kann meinen Spielern aber absolut keine Vorwürfe machen", erklärte Bosz. Auch Sportdirektor Simon Rolfes sprach mangelnde Fitness der Leverkusener an.

"Wir haben das Spiel kontrolliert und dominiert. Das Einzige, was wir nicht hinbekommen haben, war, im letzten Drittel richtige Entscheidungen zu treffen, vielleicht auch weil die Frische fehlte", sagte er bei Sky.

Sein Hertha-Pendant Arne Friedrich war zufriedener: "Zu null, das nehmen wir sehr gerne mit, das war sehr wichtig. Nach vorne waren wir leider nicht durchschlagskräftig. Aber hier einen Punkt mitzunehmen ist okay."

Schick gibt Statelf-Debüt für Leverkusen

Die Werkself hatte beim Startelf-Debüt von Patrik Schick in der Bundesliga zunächst mehr Probleme, ins Spiel zu finden, als die Hertha. Zu klaren Möglichkeiten kamen die Berliner allerdings auch nicht. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Leverkusen wurde in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit etwas gefährlicher.

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Erst musste Hertha-Keeper Alexander Schwolow ein 30-Meter-Geschoss von Kerem Demirbay entschärfen (33.), wenig später war er auch beim Schuss von Leon Bailey auf dem Posten (35.).

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Auch in der zweiten Halbzeit war Leverkusen optisch zwar die etwas bessere Mannschaft, klare Chancen blieben aber weiterhin Mangelware.

An den besten Möglichkeiten war wiederum Demirbay beteiligt. Zunächst strich sein Freistoß aus 20 Metern knapp über die Latte des Berliner Tores hinweg (68.). In der Nachspielzeit bereitete er die beste Chance des Spiels ebenfalls per Freistoß vor, als er Bender den Ball servierte, den der dann knapp am rechten Pfosten vorbei köpfte.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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